Doc Ramadani’s Energiebrief

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Beiträge in der Kategorie: Beziehung

Von Männern und vom Baggern

Ab und zu darf ich in meiner Praxis auch immer wieder Männer begleiten, die sich wünschen, leichter Kontakt zu Angehörigen des anderen Geschlechts, so genannten “Frauen”, zu bekommen. Im Laufe der Begleitung empfehle ich Ratsuchenden dann ab und an gerne das Buch “Die perfekte Masche” von Neil Strauss – ein aberwitziges und zugleich hilfreiches Buch, wie ich finde.

Neil Strauss ist Journalist und ein so genannter “EFL” – ein “ewig frustrierter Loser”, wie er sich selbst bald nach dem Beitritt in eine Online-Außreisser-Community bezeichnet. Auf Wunsch seines Chef-Redaktuers bei der New York Times macht er sich in eine Subkultur der besonderen Art auf. Neil Strauss taucht ein in eine Welt von Männern, denen es scheinbar nur darum geht, die beste Technik, die beste Mache und die besten Tricks zu entwickeln, um eine Frau möglichst schnell dazu zu bringen, Sex mit Ihnen zu haben.

Bei seinen Recherchen stößt Neil Strauss schnell auf seine eigenen Blockaden und beschließt eines Tages, sein Leben nicht länger als EFL zu fristen, der schon mehrfach fast an der DOK-Krankheit (“Die-oder-keine-Krankheit”" zugrunde gegangen wäre. Er beschließt, Teil der Community zu werden und aus dem Journalisten Neil Strauss wird “Style”, der Profi-Aufreißer – und “Style” sollte erfolgreicher werden, als alle anderen Aufreißer zuvor. Er macht sich auf den Weg. Den Weg, der ihn über Workshops, Seminare, Aufreißertouren und etliche Frauen dorthin führt, wo er begann: zu sich selbst – aber um einige Erfahrungen reicher.

Neil Strauss, alias “Style”, hat mit seinem aberwitzigen und erstaunlichen Buch eine beeindruckende Mischung aus Ratgeber und Roman erschaffen, die mich nicht mehr losgelassen hat. Anfangs beschreibt er sehr detailliert, wie er Zugang zur Aufreißer-Community bekommt und in Workshops mehr und mehr lernt, seine eigenen Hemmungen zu überwinden. Er bekommt Kontakt zu den vermeintlichen Größen der Szene und beschließt, etwas von Ihnen zu lernen. Er lernt Sprüche auswendig, übt Techniken ein und lernt sogar Zaubertricks … und er hat Erfolg. “Style” entwickelt sich zum Profi-Aufreißer und wird nach und nach zu einem der Führer der Community. Die “Jünger” reißen sich um ihn. Er wird einer der gefragtesten Aufriss-Lehrer und unterstützt andere Aufriss-Lehrer bei ihren Workshops.

Im Verlauf seiner Beschreibungen versteht es Neil Strauss, sehr differenzierte Persönlichkeitsprofile seiner vermeintlichen Mitstreiter zu zeichnen. Mehr und mehr wird aus dem Ratgeber ein vielschichtiger Hochgeschwindigkeitsroman, in dessen Verlauf sich die Wege von Style und seinen Mitstreiter mehrfach kreuzen und vereinen: Style findet sich bald in einer Aufreißer-WG in Los Angeles wieder, in der es nicht nur heiter zugeht. Ein ums andere Mal geraten die aufreißenden “Alpha-Männchen” an ihre Grenzen. Immer wieder ertappt man sich beim Lesen dabei, Mitleid mit Styles Wegbegleitern (insbesondere seinem ersten Mentor: Mystery) zu bekommen, wenn man erfährt, wie diese in ihre ganz persönlichen Krisen schlittern.

Warum ich dieses Buch so gerne empfehle? – Es ist Ratgeber und Roman zugleich und Neil Strauss schafft es, auf sehr einfühlsame Art und Weise darzustellen, wo die eigenen Blockaden stecken, die bisher vielleicht verhindert haben, dass man unbefangen Kontakt zum anderen Geschlecht aufnehmen kann. Dass letztlich aber alle Techniken und Tricks versagen wenn wahre Gefühle ins Spiel kommen, erfährt Neil Strauss schließlich am eigenen Leib, als er sich in die Gitarristin Lisa verliebt. Nur wer bereit ist, sich so zu zeigen, wie er ist, kann schlussendlich erfahren, wie es ist, wirklich geliebt zu werden – mit allen Stärken und Schwächen.

Viel Spass beim Sich-zeigen,
Doc Ramadani

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“Betrogen worden?” / “Betrogen?” – Verändere Dich!

Immer wieder spielen natürlich auch Partnerschaftsthemen in meiner Praxis eine Rolle. Manchmal kommt es auch vor, dass ein/e Partner/in eine Außenbeziehung beginnt. Der Theologe und Paartherapeut Hans Jellouschek nennt diese Situation ein kritisches Lebensereignis und hat ein sehr gutes Buch darüber geschrieben, dass ich Menschen (sowohl dem oder der “Untreuen” als auch dem oder der “Treuen”) empfehle. Das Buch eignet sich jedoch auch für Berater oder Therapeuten, die mit diesem Thema umgehen können wollen.

Wenn in einer Beziehung einer von beiden fremdgeht und vielleicht sogar noch eine dauerhafte Beziehung außerhalb der Partnerschaft eingeht, und der andere es erfährt, bricht meistens ein heilloses Chaos aus: Schock, Verletzung, Schuldzuweisungen, Kränkung und Schuldgefühle beherrschen auf einmal das Leben der Partner – und oft auch des oder der Geliebten. Oft fühlt es sich dann so an, als wäre nichts mehr zu retten.

Dass dem nicht so sein muss und dass eine Außenbeziehung vielleicht sogar eine einmalige Chance zu einem Aufbruch in eine gemeinsame Zukunft (in der bisherigen Partnerschaft, vielleicht auch in der Außenbeziehung) sein kann, erläutert Hans Jellouschek. Anhand von 3 Paaren in unterschiedlichsten Lebenssituationen und Lebensphasen zeigt er, wie  aus einer “kritischen Lebensereignis”, so bezeichnet der Autor die Aufnahme einer Außenbeziehung, verschiedene Dreiecksbeziehung mit immensen Folgen für alle Beteiligten entwickeln können. Dass daraus nicht nur Probleme sondern auch Chancen für die Entwicklung aller Beteiligten (auch des oder der Geliebten) entstehen können, zeigt Hans Jellouschek mit den Geschichten der 3 besagten Paare. Er beschreibt die Dreiecksbeziehung als einen Ausgleichsversuchs des oder der “Untreuen”, mit dem eine Schwachstelle der Paarbeziehung ausgeglichen werden soll.

Hans Jellouschek plädiert für eine entwicklungsorientierte Sichtweise des kritischen Lebensereignisses – d.h. er wirbt um eine Sicht für die Chance, die in dieser Situation steckt. Er erläutert einerseits welche Einflüsse die Paargeschichte  auf das Zustandekommen einer Dreiecksbeziehung hat und welche Erfahrungen aus der Herkunftsfamilie dabei eine Rolle spielen könnten. Ganz große Stärke beweisst das Buch bei der Beschreibung der Lösungsversuche der Paare (Abbrechen, Verschweigen, Leben der Dreiecksbeziehung, …). Er erläutert Vor- und Nachteile der einzelnen Strategien und wirbt vor allem für eins: einen langen Atem.

Fazit: Ein Buch das einerseits für “Betrogene”, “Betrüger/innnen” und “Geliebte” geeignet ist, aber auch für Menschen, die irgendwie das Gefühl haben, dass in ihrer Beziehung etwas nicht stimmt.

Viel Spass beim Chancen-suchen,
Doc Ramadani

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Niemals Gewalt!

Alle Kinder dieser Erde lieben Astrid Lindgren (geboren 1907 in Schweden). Aber auch den Erwachsenen hat die “Mutter” von Pippi Langstrumpf Bedenkenswertes zu sagen:

Jetzt werde ich eine kleine Geschichte erzählen. Ich hörte sie selbst vor langer Zeit, eine alte Dame erzählte sie mir, und ich habe sie niemals vergessen. Sie ging so – wenn ich mich recht erinnere: Ich war jung zu jener Zeit, als fast alle Kinder oft geschlagen wurden. Man hielt es für nötig, sie zu schlagen, denn sie sollten artig und gehorsam werden. Alle Mütter und Väter sollten ihre Kinder schlagen, sobald sie etwas getan hatten, von dem Mütter und Väter meinten, daß Kinder es nicht tun sollten.

Mein kleiner Junge, Johan, war ein artiger und fröhlicher kleiner Kerl, und ich wollte ihn nicht schlagen. Aber eines Tages kam die Nachbarin zu mir herein und sagte, Johan sei in ihrem Erdbeerbeet gewesen und habe Erdbeeren geklaut, und bekäme er jetzt nicht seine Schläge, würde er wohl ein Dieb bleiben, ein Leben lang. Mit Muttern ist es nun einmal so, daß ihnen angst und bange wird, wenn jemand kommt und sich über ihre Kinder beschwert.

Und ich dachte: Vielleicht hat sie recht, jetzt muß ich Johan wohl eine Tracht Prügel verpassen. Johan saß da und spielte mit seinen Bausteinen – er war ja damals erst fünf Jahre alt -, als ich kam und sagte, daß er nun Prügel bekäme und daß er selbst hinausgehen sollte, um eine Rute abzuschneiden. Johan weinte, als er ging. Ich saß in der Küche und wartete. Es dauerte lange, bis er kam, und weinen tat er noch immer, als er zur Tür hereinschlich. Aber eine Rute hatte er keine bei sich.

“Mama” sagte er schluchzend, “ich konnte keine Rute finden, aber hier hast du einen Stein, den du auf mich werfen kannst!” Er reichte mir einen Stein, den größten, der in seiner kleinen Hand Platz fand. Da begann auch ich zu weinen, denn ich verstand auf einmal, was er sich gedacht hatte: Meine Mama will mir also weh tun, und das kann sie noch besser mit einem Stein.

Ich schämte mich. Und ich nahm ihn in die Arme, wir weinten beide soviel wir konnten, und ichdachte bei mir, daß ich niemals, niemals mein Kind schlagen würde. Und damit ich es ja nicht vergessen würde, nahm ich den Stein und legte ihn in ein Küchenregal, wo ich ihn jeden Tag sehen konnte, und da lag er so lange, bis Johan groß war. Dieb wurde keiner aus ihm. Das hätte ich gern meiner Nachbarin erzählen mögen, aber sie war schon lange fortgezogen. Ja, so sprach die alte Dame, die mir dies alles erzählte, als ich noch sehr jung war.

Und ich weiß noch, daß ich mir dachte: Ich werde meine Kinder auch nicht schlagen, sollte ich welche bekommen. Ich bekam zwei Kinder und ich schlug sie niemals. Trotzdem wurden gute Menschen aus ihnen. Und auch sie schlagen ihre Kinder nicht.

Warum erzähle ich das alles?

Es sollte ja vom Frieden die Rede sein. Ich glaube, das tut es auch. In gewisser Weise. Immer noch gibt es viele Mütter und Väter auf der Welt, die ihre Kinder schlagen und glauben das sei gut. Sie meinen, Kinder würden artig und gehorsam durch Schläge. Aber statt dessen werden sie zu solchen Menschen, die gerne selber andere schlagen und weitermachen damit, wenn sie groß sind. Denn wie sollte einer, der sich als Kind an die Gewalt gewöhnt hat, zu einem friedlichen Menschen heranwachsen?

Und wie soll es Frieden geben in der Welt, wenn es keine friedfertigen Menschen gibt? Zu Hause, in den Wohnungen, muß der Friede beginnen. Ich glaube, es wäre gut, wenn ein Stein in den Küchenregalen läge, fast überall auf der Welt, als Erinnerung: Schluß mit Gewalt!

Ich kenne eine Menge Staatsmänner und Politiker, die einen solchen Stein auf dem Küchenregal haben sollten. Aber dann würden sie vielleicht bloß die Steine nehmen und hinausgehen und einander die Schädel damit einschlagen. Denn glaubt man an Gewalt, dann handelt man auch so!

(Festrede, gehalten in der Frankfurter Paulskirche anläßlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, 1978)

Ich danke wieder Monika für die eMail mit dieser Rede.

Viel Spass beim Stein-ins-Regal-legen,
Doc Ramadani

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Podcast 015: Psychogynäkologie – emotionale Blockaden lösen und Freiheiten genießen – Doc Ramadanis Podcast Nr. 15

Podcast Nr. 15: im Gesrpäch mit Diplom-Psychologin Shivani Allgaier über über das spannende Thema "Psychogynäkologie"

Podcast Nr. 15: im Gespräch mit Diplom-Psychologin Shivani Allgaier über über das spannende Thema "Psychogynäkologie"

Sexualität ist ein essentieller Bestandteil unseres menschlichen Lebens. Und in manchen Situationen unseres Lebens kann es passieren, dass wir Sexualität nicht so genießen können, wie wir uns das wünschen. Dies betrifft gleichermaßen Frauen wie Männer. Manchmal (viel seltener als gedacht) hat dies organische Ursachen – häufig spielen hierbei auch psychische Blockaden eine Rolle. Auch bei unerfülltem Kinderwunsch können derartige Blockaden eine wichtige Rolle spielen.

Meine Kollegin Shivani Allgaier aus Reutlingen, Psychologin und Hypnotherapeutin, nimmt sich schwerpunktmäßig Frauen an, denen durch eine gynäkologische Begleitung nicht zufriedenstellend geholfen werden kann. Sei es aufgrund unerklärlicher gynäkologischer “Probleme”, unerfülltem Kinderwunsch oder Schwierigkeiten Sexualität erfüllend genießen zu können. In Podcast Nr. 15 unterhalte ich mich mit Shivani Allgaier über dieses sensible Thema. Der Podcast trägt nicht umsonst den Titel “Psychogynäkologie – emotionale Blockaden lösen und Freiheiten genießen”. Shivani berichtet in unserem Podcast über Ihre Erfahrungen bei der psychologischen Begleitung von scheinbar “rein” gynäkologischen Problemen. Frauen, die sich für dieses Thema interessieren, wird sicherlich sofort die sehr einfühlsame und gefühlvolle Art meiner Kollegin auffallen, die es auf ganz besondere Art versteht, mit diesem sensiblen Thema umzugehen.

Hier kann man den Podcast direkt aufrufen:

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:

Podcast 015: Psychogynäkologie – emotionale Blockaden lösen und Freiheiten genießen - (bereits 168 mal heruntergeladen)

Wer sich direkt an Shivani Allgaier wenden möchte, erreicht sie unter folgenden Koordinaten:

Shivani Silvia Allgaier
Diplom Psychologin
Agnes-Miegel-Str. 16
72764 Reutlingen
Telefon: 07121-6808169
eMail: info@allgaier-reutlingen.de
Homepage: http://allgaier-reutlingen.npage.de

Viel Spass beim Freiheiten genießen,
Doc Ramadani

PS.: Alle Podcasts zum Download als MP3-Dateien findet man hier.

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Der Wunschzettel eines Kindes

Die liebe Monika hat mir eine nette eMail geschickt. Mit ihrer eMail hat sie mir den Wunschzettel eines Kindes beigefügt, den ich Euch nicht vorenthalten möchte:

  • Verwöhne mich nicht ! Ich weiß, daß ich nicht alles bekommen kann, wonach ich frage. Ich will Dich doch nur auf die Probe stellen.
  • Schimpf nicht mit mir im Beisein anderer Leute! Ich werde Deinen Worten viel mehr Beachtung schenken, wenn Du mit mir unter vier Augen sprichst und mich nicht öffentlich blamierst.
  • Sei nicht ängstlich mit mir und schenke meinen kleinen Launen nicht zuviel Aufmerksamkeit. Sie verschaffen mir nur manchmal die Zuwendung, die ich brauche.
  • Sei nicht geschockt, wenn ich sage: Ich hasse Dich! Ich hasse nicht Dich, sondern Deine Macht.
  • Bewahre mich nicht vor den Folgen meines Handelns! Ich muß mal peinliche Erfahrungen machen.
  • Nörgele nicht! Wenn Du das tust, schütze ich mich, indem ich mich taub stelle.
  • Mache keine raschen Versprechungen! Bedenke, dass ich mich schrecklich in Stich gelassen fühle, wenn die Versprechungen nicht eingehalten werden.
  • Sei nicht inkonsequent! Das macht mich völlig unsicher und lässt mich mein Vertrauen zu dir verlieren.
  • Hör mir zu, wenn ich Fragen stelle! Wenn Du mir nicht zuhörst, holle ich mir die Antworten von Anderen.
  • Sag nicht, meine Ängste wären albern! Sie sind erschreckend echt. Aber Du kannst mich beruhigen, wenn Du versuchst, sie zu verstehen.
  • Versuche nicht, immer so zu tun, als seist Du perfekt und unfehlbar! Der Schock ist für mich zu gross, wenn ich herausfinde, dass Du es doch nicht bist.
  • Denke nicht, dass es unter Deiner Würde sei, Dich bei mir zu entschuldigen! Eine ehrliche Entschuldigung erweckt in mir ein überraschendes Gefühl der Zuneigung.
  • Vergiss nicht, ich liebe Experimente! Ich kann ohne sie nicht gross werden. Bitte halt’s aus.
  • Vergiss nicht, wie schnell ich aufwachse! Es muss für Dich sehr schwer sein, mit mir Schritt zu halten – aber bitte versuche es.

Viel Spass beim Wünsche-erfüllen,
Doc Ramadani

*Verwöhne mich nicht ! Ich weiß, daß ich nicht alles bekommen kann,
wonach ich frage. Ich will Dich doch nur auf die Probe stellen.

*Schimpf nicht mit mir im Beisein anderer Leute !
Ich werde Deinen Worten viel mehr Beachtung schenken, wenn Du mit
mit unter vier Augen sprichst und mich nicht öffentlich blamierst.

*Sei nicht ängstlich mit mir und schenke meinen kleinen Launen nicht zuviel Aufmerksamkeit.
Sie verschaffen mir nur manchmal die Zuwendung, die ich brauche.

*Sei nicht geschockt, wenn ich sage: Ich hasse Dich ! Ich hasse nicht Dich, sondern Deine Macht.

*Bewahre mich nicht vor den Folgen meines Handelns !
Ich muß mal peinliche Erfahrungen machen.

*Nörgele nicht ! Wenn Du das tust, schütze ich mich, indem ich mich taub stelle.

*Mache keine raschen Versprechungen ! Bedenke, dass ich mich schrecklich in
Stich gelassen fühle, wenn die Versprechungen nicht eingehalten werden.

*Sei nicht inkonsequent ! Das macht mich völlig unsicher und lässt mich mein Vertrauen zu dir verlieren.

*Hör mir zu, wenn ich Fragen stelle ! Wenn Du mir nicht zuhörst, holle ich mir die Antworten von Anderen.

*Sag nicht, meine Ängste wären albern ! Sie sind erschreckend echt.
Aber Du kannst mich beruhigen, wenn Du versuchst, sie zu verstehen.

*Versuche nicht, immer so zu tun, als seist Du perfekt und unfehlbar !
Der Schock ist für mich zu gross, wenn ich herausfinde, dass Du es doch nicht bist.

*Denke nicht, dass es unter Deiner Würde sei, Dich bei mir zu entschuldigen !
Eine ehrliche Entschuldigung erweckt in mir ein überraschendes Gefühl der Zuneigung.

*Vergiss nicht, ich liebe Experimente ! Ich kann ohne sie nicht gross werden. Bitte halt’s aus.

*Vergiss nicht, wie schnell ich aufwachse ! Es muss für Dich sehr schwer sein, mit mir Schritt zu halten
-aber bitte versuche es.

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“The Butterfly Circus” mit deutschen Untertiteln

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in meinem Blog-Beitrag vom vergangenen November habe ich Euch auf den tollen (und dabei kostenlosen) Film “The Butterfly Circus” aufmerksam gemacht. Der liebe Hans aus dem österreichischen Burgenland hat mich darauf hingewiesen, dass es den Film mit deutschen Untertiteln nun auch auf Youtube gibt. Und naürlich möchte ich Euch das nicht vorenthalten und an dieser Stellen auch Hans für den Hinweis danken. Und hier sind die entsprechenden Youtube-Videos:

Teil 1:

Teil 2:

Viel Spass beim Transformieren,
Doc Ramadani

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Therapeuten sind Diener

Therapeuten sind Diener

Therapeuten sind Diener

Wenn man Menschen berät oder ihnen hilft, in bestimmten Situationen ihres Lebens ein wenig besser zurecht zu kommen, macht es Sinn, immer wieder auch einmal über die eigene Stellung nachzudenken. Und dabei steckt ein wichtiges Merkmal schon in der Bezeichnung Therapeut an sich. Der Begriff Therapeut stammt nämlich aus dem Griechischen (therapeutés) und bedeutet Diener, Aufwartender, Wärter oder Pfleger. Als Therapeut ist man also an erster Stelle Dienender – jemand der einem anderen Menschen dient.

Stets zu Diensten,
Doc Ramadani

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Podcast 014: Wege zur Veränderung & Veränderung als Weg – Doc Ramadanis Podcast Nr. 14

Podcast Nr. 14: Im Gespräch mit dem Psychologen Roland Kopp-Wichmann - Wege zur Veränderung & Veränderung als Weg

Podcast Nr. 14: Im Gespräch mit dem Psychologen Roland Kopp-Wichmann - Wege zur Veränderung & Veränderung als Weg

Immer wieder erleben wir in unserem Leben Situationen, in denen uns etwas passiert, was wir uns vielleicht gar nicht so recht erklären können. Beispielsweise ist der Chef schlecht gelaunt, schnauzt einen an und plötzlich fühlt man sich unwohl. Oder in der Beziehung ist einer ein Morgenmuffel und der andere fühlt sich komischerweise immer schuldig. Oder immer wieder ertappt man sich dabei, dass man “Ja!” sagt, obwohl man “Nein!” meint. Und das, obwohl man sich so fest vorgenommen hatte, diesmal beim “Nein!” zu bleiben.

Manchmal kann es da sogar passieren, dass man sich unheimlich über sich ärgert und sich denkt: “Eigentlich ist mir doch alles klar! Ich weiss doch, dass es keinen Sinn macht, sich so oder so zu verhalten! Und trotzdem passiert es mir immer wieder!”. Oft gibt es gute Gründe, warum wir uns auf eine bestimmte Art und Weise verhalten. Manchmal kennen wir diese, manchmal gibt es sogar eine Fülle von Gründen oder biographischen Ereignissen, die sich dafür verantwortlich machen lassen. Manchmal ist es hilfreich diese zu kennen, manchmal muss man sie nicht kennen, um gewisse Veränderungen zu erreichen.

In Podcast Nr. 14 mit dem Heidelberger Führungskräftetrainer, Coach und Psychologen Roland Kopp-Wichmann geht es um das Thema Veränderung. Wie ist Veränderung möglich? Was kann helfen? Ist Veränderung leicht? Wir stellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in unserer Art zu arbeiten fest und berichten, was Menschen, die sich verändern möchten, tun können.

Hier kann man den Podcast direkt aufrufen:

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:

Podcast 014: Wege zur Veränderung & Veränderung als Weg - (bereits 215 mal heruntergeladen)

Viele weitere Informationen zum Thema Persönlichkeitsentwicklung findet man übrigens im Persönlichkeits-Blog von Roland Kopp-Wichmann und neuerdings auch (für alle Social Networker) auf seiner Facebookseite. Alle Informationen über die Persönlichkeitsseminare und das Coaching-Angebot findet Ihr unter www.seminare4you.de. Wer sich für die Bücher von Roland Kopp-Wichmann interessiert, findet hier die wichtigen Informationen:

Viel Spass beim Verändern,
Doc Ramadani

PS.: Alle Podcasts zum Download als MP3-Dateien findet man hier.

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Die magische Bank

Stell’ Dir vor, Du hast bei einem Wettbewerb den folgenden Preis gewonnen:

Jeden Morgen stellt Dir die Bank 86′400 Euro auf Deinem Bankkonto zur Verfügung. Doch dieses Spiel hat – genau wie jedes andere – auch gewisse Regeln.

Die erste Regel lautet:

Alles, was Du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wird Dir wieder weggenommen, Du kannst das Geld nicht einfach auf ein anderes Konto überweisen, Du kannst das Geld nur ausgeben. Aber jeden Morgen, wenn Du erwachst, stellt Dir die Bank erneut 86′400 Euro für den kommenden Tag auf Deinem Konto zur Verfügung.

Die zweite Regel ist:

Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden. Zu jeder Zeit kann sie sagen: Es ist vorbei, das Spiel ist aus. Sie kann das Konto schliessen, und Du bekommst kein neues mehr.

Was würdest Du tun?

Du würdest Dir alles kaufen, was Du möchtest? Nicht nur für Dich selbst, auch für alle anderen Menschen, die Du liebst? Vielleicht sogar für Menschen, die Du nicht einmal kennst, da Du das nie alles für dich allein ausgeben könntest? In jedem Fall aber würdest Du versuchen, jeden Cent so auszugeben, dass Du ihn bestmöglich nutzt, oder?

Weisst Du, eigentlich ist dieses Spiel die Realität.

Jeder von uns hat so eine “magische Bank”. Wir sehen sie nur nicht, denn die Bank ist die Zeit. Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, bekommen wir 86′400 Sekunden Leben für den Tag geschenkt und wenn wir am Abend einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht gut geschrieben. Was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist verloren, für immer verloren. Gestern ist vergangen. Jeden Morgen beginnt sich das Konto neu zu füllen, aber die Bank kann das Konto jederzeit auflösen, ohne Vorwarnung.

Was machst Du also mit Deinen täglichen 86′400 Sekunden? Sind sie nicht viel mehr Wert als die gleiche Menge in Euro?

Viel Spass beim Zeit-ausgeben,
Doc Ramadani

PS.: Diese Metapher hat Hans-Peter Zimmermann in seinem neusten Newsletter verschickt.

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Mein Lehrer hat ein Buch geschrieben – möchtest Du auch erwachsen werden?

Roland Kopp-Wichmann "Frauen wollen erwachsene Männer"

Roland Kopp-Wichmann "Frauen wollen erwachsene Männer"

Jeder Tag ist ein neues Abenteuer in meinem Leben – und jeder Tag bringt mich einen Schritt weiter. Oft mache ich viele Erfahrungen so ganz nebenbei. Sehr oft darf auch von anderen Menschen etwas lernen. Roland Kopp-Wichmann, Coach, Führungskräftetrainer und zugleich einfühlsamer Einzel- und Paartherapeut, gehört zu den Menschen, die ich als Lehrer betrachte. Seit 25 Jahren lässt er nun schon Menschen durch seine Tätigkeit als Seminarleiter an seinem Wissen teilhaben. Seine Seminare, die ich Euch wärmstens ans Herz legen möchte, sind etwas ganz besonders. Roland Kopp-Wichmann versteht es wie wenige ganz individuell auf die Veränderungswünsche der einzelnen Teilnehmer einzugehen. Mittlerweile hat er 2 Bücher veröffentlicht, wobei mir sein erstes Buch “Frauen wollen erwachsene Männer” nochmals vieles klar gemacht hat, was ich von Roland gelernt habe. Warum ich das Buch für so hilfreich halte, und das nicht nur für Männer, könnt Ihr hier lesen:

“Frauen wollen erwachsene Männer” von Roland Kopp-Wichmann

Du bist ein Mann und möchtest mehr über den Typen erfahren, der Dir die ganze Zeit auf der Pelle hockt und selbst dann nicht von Deiner Seite weicht, wenn Du Dich auf das stille Örtchen zurückziehst? – Bist Du eine Frau und möchtest endlich verstehen, warum in Deiner Parterschaft manchmal Dinge passieren (oder in Deiner Ex-Partnerschaft passiert sind), die Du Dir bisher nicht erklären konntest? – Du gehörst zu den Eltern, die einen Sohn aufziehen dürfen? – Wenn ja, dann bist Du bei diesem Buch vollkommen richtig.

“Frauen wollen erwachsene Männer” ist ein Sachbuch – eines der besonderen Art. Weit gefehlt, wer glaubt, Roland Kopp-Wichmann schwinge sich als wissender Experte auf, den Männern endlich zu erklären, was es heisst, ein Mann zu sein. Vielmehr geht es darum, auf sehr einfühlsame Weise, an anderer Stelle auch mit subtilem Humor, aufzuzeigen, wie es zu erklären ist, dass Männer manchmal Opfer ihrer eigenen Strategie “Mann zu sein” werden. Wo stellt man(n) sich selbst ein Bein? Und wo führt das in Beziehungen zu Schwierigkeiten?

Durch viele Tests, Experimente und Übungen kommt man dem Mannsein Schritt für Schritt näher. Ein ums andere Mal kommt einem vielleicht ein innerliches “Oops, ja genau!” über die Lippen. Interessant wird es, wenn man mehr und mehr beginnt, die teilweise wenig zieldienlichen Strategien im Alltag zu erkennen und Alternativen zu entwickeln. Dann macht es richtig Spass, zu erkennen, dass man zunehmend Handlungsspielräume für das eigene Verhalten (aber als Frau auch gegenüber dem männlichen Partner) entwickeln kann. Besonders gut gefällt mir an dem Buch, dass es nicht irgendwie theoretisch und mit erhobenem Zeigefinger daherkommt, sondern den Leser auf teilweise sehr amüsante und einfühlsame Weise auf seine eigene Fährte bringt.

Fazit: Ein Buch, das ich Männer wie Frauen, die mehr über die Themen Mannsein, Erwachsenwerden und Partnerschaft erfahren möchten, wärmstens empfehlen möchte.

Mehr zum Thema

Viele weitere Informationen zum Thema Persönlichkeitsentwicklung findet man übrigens im Persönlichkeits-Blog von Roland Kopp-Wichmann und neuerdings auch (für alle Social Networker) auf seiner Facebookseite. Alle Informationen über die Persönlichkeitsseminare und das Coaching-Angebot findet Ihr unter www.seminare4you.de.

Viel Spass beim Mannsein,
Doc Ramadani

PS.: Seit Januar diesen Jahres ist übrigens auch das neue Buch von Roland Kopp-Wichmann auf dem Markt, in dem er Tipps und Tricks verrät, wie man sich im Job aus Psychofallen befreit.

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Podcast 011: Liebeskummer – wenn die Liebe weh tut! – Doc Ramadanis Podcast Nr. 11

Liebeskummer - wenn die Liebe weh tut!

Liebeskummer - wenn die Liebe weh tut!

Liebe ist ein wundervolles Gefühl. Aber was, wenn die Liebe ins Leere läuft? – In Podcast Nr. 11 unterhalte ich mich mit meinem Freund Christian über seinen Liebeskummer nachdem er sich von seiner Partnerin getrennt hat.

Welche Wege führen aus dem Tal des Leidens heraus und was kann man tun, wenn man allein den Ausweg nicht findet? Warum “Wegdrücken” und “Wegfeiern” dabei nicht immer helfen, und welche Gedankenmühlen einem zu schaffen machen können, wenn man Liebeskummer erlebt, schildert Christian aus seiner ganz persönlichen Sicht. Welche Erfahrungen hat er gemacht und was rät er anderen Menschen, die Liebeskummer erleben. All das könnt Ihr in diesem Podcast erfahren.
Außerdem gibt Christian hilfreiche Tipps, was man tun könnte, um zu verhindern, dass es zu seiner Trennung kommt.

Hier kann man den Podcast direkt aufrufen:

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:

Podcast 011: Liebeskummer - wenn die Liebe weh tut! - (bereits 196 mal heruntergeladen)

Viel Spass beim Aufmerksamkeit-schenken,
Euer Doc Ramadani

PS.: Alle Podcasts zum Download als MP3-Dateien findet man hier.

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Energy flows where attention goes

Dass die Energie dahin fliesst, wohin die Aufmerksamkeit geht, wird in vielerlei therapeutischen Kontexten genutzt. Ganz besondere Beachtung findet dies in der systemischen Therapie und in der Hypnotherapie. Milton H. Erickson, amerikanischer Psychiater und einer der Begründer der modernen Hypnotherapie, hat einmal gesagt: “Therapeutische Trance ist fokussierte Aufmerksamkeit, die auf bestmögliche Weise so gesteuert wird, daß der Patient seine Ziele erreicht”. Eine besondere Form der Aufmerksamkeitsfokussierung nutzt man auch im Appreciative Inquiry (kurz AI), einer Methode aus der systemischen Unternehmensberatung aber auch Therapie. Eine tolle Geschichte, die das Prinzip erläutert, handelt von einem jungen Lakota-Indianer:

Die Lakota und der Tut-nicht-gut

Das Volk der Lakota in New Mexico hat einen jungen Tut-nicht-gut. Er wurde gesehen, wie er Autos und Lastwagen auf dem Parkplatz beschädigte. Befragte man ihn darüber, wurde er ausfällig und abweisend gegenüber Erwachsenen.

Nun wird der ganze Clan an einem Abend zusammengerufen und formt einen grossen Kreis. Der Vater des Jungen schreitet mit ihm in die Mitte des Kreises und schliesst sich dann wieder den anderen Erwachsenen an. Dann beginnt der Vater als erster zu sprechen.

„Du bist unser Erstgeborener, unser Meistgeliebter. Deine Mutter und ich haben uns gefreut, als wir das erste Mal deine Bewegungen im Mutterleib spürten. Wir rannten von Haus zu haus und erzählten den Leuten, dass du am Leben warst, gesund und stark warst. Und so bist du auch gewesen. Während der Geburt hast du einen so lauten Schrei ausgestossen, dass man ihn trotz laufendem Radio dreihundert Meter weit gehört hat. Wie waren wir stolz! Wie waren wir glücklich! Du hast uns immer glücklich gemacht. Deine ersten Schritte – oh, wie du in die Pfütze gefallen bist. Der Ausdruck auf deinem Gesicht! Wie haben wir gelacht….“

Und der Vater erzählt immer weiter die schönsten Erinnerungen aus dem Leben seines Sohnes. Kein Wort der Kritik wird geäussert. Die Aufgabe des Vaters besteht darin, den jungen Mann daran zu erinnern, was er seiner Familie, seinem Clan, seinem Volk bedeutet; ihn zu erinnern an all die Freude und das Glück, das er verbreitete; an die Freude, die seine grosse Familie an ihm hat.

Als der Vater fertig ist, fährt der Onkel weiter. Darauf folgen die beiden Grossväter. Der Himmel wird dunkler, die Sterne sind klar zu sehen. Es wird lange nach Mitternacht sein, wenn alle ihre Geschichten erzählt haben werden. Nach den Männern sprechen die Frauen in freundlichen Worten und weichem Tonfall; die meiste Arbeit ist auf sie gefallen, von den ersten Wehen bis zum Sparen für seine Schulbücher.

Zum Schluss redet der Häuptling. Er fasst all das bisher gesagte zusammen. Er spricht langsam, mit langen Pausen, wie wenn er den besten Weg für die Erzählung suchen würde. Sein Thema, von dem er nie abweicht, ist das gleiche: der Stolz und die Freude, welcher dieser junge Mann dem Volk der Lakota gebracht hat; den Lebenden, den Verstorbenen und den noch nicht geborenen. Wie alle früheren Sprecher erwähnt er nie den Vandalismus und die böswilligen Zerstörungen, die Schande, den Ärger, die Sinnlosigkeit, die Gedankenlosigkeit. All das bleibt ungesagt und wird auch nicht angedeutet. Alle Aussagen drehen sich um das gleiche, nämlich darum, dass dieser junge Mann ein wunderbares Geschenk für alle Leute ist, eines von unschätzbarem Wert.

Nachdem der alte Mann seine Rede beendet hat, gibt er ein klares Zeichen. Der Kreis der Leute steht still, und alle schauen mit grosser Aufmerksamkeit auf den jungen Mann in der Mitte des Kreises. Dann verschwinden sie wortlos in der Dunkelheit der Nacht.

Quelle: Locating the Energy for Change. An Introduction to Appreciative Inquiry, Charles Eliott, International Institute for Soustainable Development, Winnipeg, Maitoba (Canada) ISBN 1-895536-15-4

Viel Spass beim Stärken-herausarbeiten,
Doc Ramadani

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