Doc Ramadani’s Energiebrief

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Beiträge in der Kategorie: Freizeit

Ab und zu einmal ein neues Placebo

Im Blog von Hanspeter Ricklin habe ich einen tollen Beitrag gefunden. Er berichtet darin über ein Youtube-Video von Dan Ariely, dem Autor des lesenswerten Buches “Denken hilft zwar, nützt aber nichts”.

Ein wunderbares Video, in dem Dan Ariely über seine Liebe für Placebo-Medizin erzählt und wie er sich freut, ein neues Placebo gefunden zu haben, nachdem der kleine Rest an Glauben an sein altes Placebos wegen eines Zeitungsartikels zerstört wurde und dieses nicht mehr funktionierte. Ein tolles Video – aber seht selbst:

Mein Freund Stefan Hammel hat dazu einmal folgende Geschichte erfunden:

„Immer, wenn ich einen Vortrag halte“, hat neulich ein Mann zu mir gesagt, „habe ich solches Lampenfieber. Mein Blutdruck geht in die Höhe, ich bekomme Herzklopfen und atme gepresst und schnell. Meine Frau hat mir dieses Blutdruck senkende Mittel gegeben. Seitdem ist es besser geworden.“ „Ich möchte Ihnen ein Geheimnis verraten“, habe ich geantwortet. „Immer, wenn Sie das Mittel einnehmen, weiß Ihr Körper schon, dass er den Blutdruck senken wird. Er weiß genau, was er auf die Tablette hin zu tun hat. Er weiß es so genau, dass er den Blutdruck auch senken wird, wenn Sie die Tablette einfach nur einstecken.”

“Hat funktioniert”, berichtete der Mann beim nächsten Treffen.

Viel Spass beim Placebo-therapieren,
Doc Ramadani

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Die magische Bank

Stell’ Dir vor, Du hast bei einem Wettbewerb den folgenden Preis gewonnen:

Jeden Morgen stellt Dir die Bank 86′400 Euro auf Deinem Bankkonto zur Verfügung. Doch dieses Spiel hat – genau wie jedes andere – auch gewisse Regeln.

Die erste Regel lautet:

Alles, was Du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wird Dir wieder weggenommen, Du kannst das Geld nicht einfach auf ein anderes Konto überweisen, Du kannst das Geld nur ausgeben. Aber jeden Morgen, wenn Du erwachst, stellt Dir die Bank erneut 86′400 Euro für den kommenden Tag auf Deinem Konto zur Verfügung.

Die zweite Regel ist:

Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden. Zu jeder Zeit kann sie sagen: Es ist vorbei, das Spiel ist aus. Sie kann das Konto schliessen, und Du bekommst kein neues mehr.

Was würdest Du tun?

Du würdest Dir alles kaufen, was Du möchtest? Nicht nur für Dich selbst, auch für alle anderen Menschen, die Du liebst? Vielleicht sogar für Menschen, die Du nicht einmal kennst, da Du das nie alles für dich allein ausgeben könntest? In jedem Fall aber würdest Du versuchen, jeden Cent so auszugeben, dass Du ihn bestmöglich nutzt, oder?

Weisst Du, eigentlich ist dieses Spiel die Realität.

Jeder von uns hat so eine “magische Bank”. Wir sehen sie nur nicht, denn die Bank ist die Zeit. Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, bekommen wir 86′400 Sekunden Leben für den Tag geschenkt und wenn wir am Abend einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht gut geschrieben. Was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist verloren, für immer verloren. Gestern ist vergangen. Jeden Morgen beginnt sich das Konto neu zu füllen, aber die Bank kann das Konto jederzeit auflösen, ohne Vorwarnung.

Was machst Du also mit Deinen täglichen 86′400 Sekunden? Sind sie nicht viel mehr Wert als die gleiche Menge in Euro?

Viel Spass beim Zeit-ausgeben,
Doc Ramadani

PS.: Diese Metapher hat Hans-Peter Zimmermann in seinem neusten Newsletter verschickt.

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Gelesen: Ich weiss, was Du denkst – Thorsten Havener

“Ich weiss, was Du denkst”, der Titel des Taschenbuchs von Thorsten Havener, macht neugierig. Die Rezensionen der Tagespresse über seine Gedankenleser-Show auf dem Buchrücken, erwecken den Eindruck, dass man in dem knapp 190-seitigem Buch die geheimsten Geheimnisse eines Mental-Magiers erfahren darf. Mit entsprechender Neugier habe ich mir das leicht zu lesende, manchmal jedoch etwas verwirrend formulierte Buch zu Gemüte geführt.

Thorsten Havener liefert mit “Ich weiss, was Du denkst” einen leicht oberflächlichen Abriss über etliche Konzepte aus Therapie und Coaching ab. Er beginnt mit einer vereinfachten Darstellung der Theorie des Radikalen Konstruktivismus (die Basis hypnotherapeutischer Arbeit), stellt eine Vielzahl von Übungen und Techniken aus der Hypnotherapie, dem NLP (neurolinguistischen Programmieren), dem Cold Reading und der Überzeugungspsychologie vor, um dann bei einer einfachen Form von Selbsthypnose (im Buch Alpha-Training genannt) zu landen. Dabei sind die einzelnen Konzepte an teilweise sehr guten Beispielen exemplarisch griffig dargestellt. Zugleich hätte etwas mehr Unterbau hier dem Buch sicherlich sehr gut getan. Insofern man in diesen Themen schon etwas belesen ist, merkt man, dass Havener hier oft nur an der Oberfläche kratzt und vor allem die Beispieldarstellungen wirken lässt.

Ab der Hälfte des Buches überkommt einen mehr und mehr der Eindruck, dass man einen Lebenshilfe-Ratgeber liest, als ein Buch, in dem ein Mental-Magier, wir angekündigt, Einblicke in seine Techniken gewährt. Und in Sachen Ratgeber gibt es sicherlich das eine oder andere Buch, dass in dieser Hinsicht mehr zu bieten hat. Sicherlich ein gut gemeintes Buch – das zumindest, glaubte ich, zwischen den Zeilen zu lesen. Aber gut gemeint ist dann eben nicht in jeder Hinsicht gut. Für Menschen, die noch nie soetwas wie einen Lebenshilfe-Ratgeber gelesen haben, kann dies aber ein erster Einstieg sein.

Eins jedoch hat Havener geschafft: sollte seine Show in der Zukunft in meiner näheren Umgebung zu sehen sein, werde ich auf jeden Fall hingehen. In der Praxis, d.h. in seinen Shows, ist er bestimmt ein Magier – das Buch macht neugierig auf den Entertainer und Menschen Thorsten Havener.

Mein Fazit: für Menschen die sich noch überhaupt nicht mit den Themen Persönlichkeitsentwicklung, Lebensenergie und -ziele auseinandergesetzt haben, kann das Buch ein erster Einstieg sein. Für Menschen, die bereits auf ihrem Weg sind, bietet das Buch sicherlich wenig Neues. Für professionelle Berater und Begleiter unbrauchbar.

Doc Ramadani

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Ein Jahresrückblick der besonderen Art

Auch in diesem Jahr ist wieder jede Menge geschehen und in den kommenden Tagen drohen uns die alljährlichen Jahresrückblicks-Shows. Über einen ganz besonderen Jahresrückblick bin ich bei Youtube gestolpert:

Viel Spass beim Reinrutschen,
Doc Ramadani

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Gibt es den Weihnachtsmann?

Der liebe Francis Dercourt hat mit seinem Newsletter eine wunderschöne Geschichte verschickt, die ich hiermit an Euch weiterleiten möchte:

Ich bin acht Jahre alt. Einige von meinen Freunden sagen, es gibt keinen Weihnachtsmann. Papa sagt, was in der “Sun” steht, ist immer wahr. Bitte, sagen Sie mir: Gibt es einen Weihnachtsmann?

Virginia O’Hanlon,
115 West Ninety-fifth Street

Die Sache war dem Chefredakteur Francis Church so wichtig, dass er selber antwortete – und zwar auf der Titelseite der “Sun”:

Virginia,

deine kleinen Freunde haben nicht Recht. Sie wurden angesteckt vom Skeptizismus eines skeptischen Zeitalters. Sie glauben nur, was sie sehen; sie glauben, dass es nicht geben kann, was sie mit ihrem kleinen Geist nicht erfassen können.

Aller Menschengeist ist klein, Virginia, ob er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört. Im unserem riesigen Universum ist der menschliche Geist kaum mehr als ein winziger Ameisenverstand, verglichen mit der Unendlichkeit der Welt und gemessen an der Intelligenz, welche die ganze Wahrheit und alles Wissen begreifen könnte.

Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann. Es gibt ihn so gewiss wie die Liebe und die Großherzigkeit und die Treue. Weil es all das gibt, kann unser Leben schön und heiter sein.

Wie dunkel wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe! Sie wäre so dunkel, als gäbe es keine Virginia. Es gäbe keinen Glauben, keine Poesie, keine Liebe – gar nichts, was das Leben erst erträglich machte. Nur ein Hauch an sichtbarem Schönen bliebe übrig. Aber das ewige Licht der Kindheit, das die Welt erfüllt, müsste verlöschen.

Nicht an den Weihnachtsmann glauben? So dürfest Du auch den Märchen nicht glauben. Gewiss, Du könntest Deinen Papa bitten, er solle an Heiligabend Leute ausschicken, den Weihnachtsmann zu fangen. Und keiner von ihnen bekäme den Weihnachtsmann zu Gesicht – was würde das beweisen?

Kein Mensch sieht ihn einfach so. Das beweist gar nichts. Die wichtigsten Dinge bleiben meistens unsichtbar Die Elfen zum Beispiel, wenn sie auf den Wiesen im Mondschein tanzen. Trotzdem gibt es sie. All der Wunder zu denken – geschweige denn sie zu sehen -, das vermag nicht der Klügste auf der Welt.

Was Du auch siehst, Du siehst nie alles, Du kannst ein Kaleidoskop aufbrechen und nach den schönen Farbfiguren suchen. Du wirst einige bunte Scherben finden, nichts weiter. Warum? Weil es einen Schleier gibt, der die wahre Welt verhüllt, einen Schleier, den nicht einmal alle Gewalt auf der Welt zerreißen kann. Nur Glaube und Poesie und Liebe können ihn lüften. Dann werden die Schönheit und Herrlichkeit dahinter auf einmal zu erkennen sein.

“Ist das denn auch wahr?” kannst Du fragen. Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist wahrer und nichts beständiger.

Der Weihnachtsmann lebt, und er wird ewig leben. Sogar in zehnmal zehntausend Jahren wird er da sein, um Kinder wie Dich und jedes offene Herz mit Freude zu erfüllen.

Frohe Weihnacht, Virginia.
Dein Francis P. Church

Der Briefwechsel zwischen Virginia O’Hanlon und Francis P. Church stammt aus dem Jahr 1897. Francis Church war 20 Jahre lang als Redakteur bei der Sun tätig und sein Motto war: Strebe danach, Deinen Geist frei von Scheinheiligkeit und Heuchelei zu halten.

Der Briefwechsel wurde unter dem englischen Originaltitel “Is there a Santa Claus?” bis zur Einstellung der Zeitung im Jahr 1949 alle Jahre wieder zur Weihnachtszeit auf der Titelseite abgedruckt – und damit zum meistgedruckten Zeitungsartikel aller Zeiten.

Ich wünsche Euch schöne Weihnachten,
Euer Doc Ramadani

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DU bist besser!

Ich weiß ja nicht, ob Ihr es schon wusstet (so, oder so ähnlich beginnt Rüdiger Hofmann immer seine Nummern), aber zu Fitnesszwecken trainiere ich ein wenig Thaiboxen (Muay Thai). Und … ich liebe Box-Filme. Ich weiß nicht mehr, wie oft ich schon Rocky (Teil 1) gesehen habe – großes Kino. Teil 2 fand ich noch ganz ansprechend, danach ging es ziemlich bergab mit der Geschichte von Rocky Balboa – dem italienischen Hengst.

Neulich hat mich ein Besucher meiner Praxis auf einen Dialog aus Rocky VI aufmerksam gemacht, der direkt aus der Feder von Sylvester Stallone (mit bürgerlichem Namen Sylvester Gardenzio Staglione) stammen soll. Während ich in den vergangenen Tagen einige eMails von Menschen bekommen habe, die gerade schwere Situationen in Ihrem Leben bewältigen, musste ich immer wieder an diesen Ausspruch von Rocky denken:

“Ich werd dir jetzt was sagen, was du schon längst weißt…. Die Welt besteht nicht nur aus Sonnenschein und Regenbogen. Sie ist oft ein gemeiner und hässlicher Ort. Und es ist ihr egal wie stark du bist – sie wird dich in die Knie zwingen und dich zermalmen, wenn du es zulässt… Du und ich – und auch sonst keiner – kann so hart zuschlagen wie das Leben! Aber der Punkt ist nicht der, wie hart einer zuschlagen kann… Es zählt bloß, wieviele Schläge man einstecken kann und ob man trotzdem weitermacht. Wieviel man einstecken kann und trotzdem weitermacht… nur so gewinnt man! Wenn du weißt was du wert bist, dann geh hin und hol es dir. Aber nur, wenn du bereit bist die Schläge dafür einzustecken! Aber zeig nicht mit dem Finger auf andere und sag du bist nich da wo du hinwolltest, wegen ihm oder wegen ihr, oder sonst irgendjemandem. Schwächlinge tun das! Und das bist Du nicht – DU bist besser!”

Dies für alle da draußen, die gerade schwierige Zeiten bewältigen,
Euer Doc

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Wie redest Du über Deinen Partner, wenn Du flirtest?

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Auf der Seite “Forschung erleben”, einem Projekt der Lehrstühle für Sozialpsychologie der Uni Mannheim, bin ich über eine sehr interessante Studie gestolpert. Ein Forscherteam um Prof. John E. Lydon von der McGill Universität in Montreal, hat sich mit der Frage beschäftigt, inwieweit sich eine attraktive Beziehungsalternative auf die Art und Weise über seinen Partner zu denken auswirkt.

Konkret haben Lydon und Kollegen ahnungslose Studienteilnehmer und -teilnehmerinnen im Wartezimmer von sehr attraktiven, gegengeschlechtlichen Exemplaren der Gattung Menschen angraben lassen. Danach wurden die Studienteilnehmer und -teilnehmerinnen schriftlich über ihre aktuelle Beziehung befragt.

Das Ergebnis: Männliche Studienteilnehmer neigten eher dazu, Ihre aktuelle Beziehungspartnerin in etwas trüberem Licht zu sehen, wenn Sie vorher professionell angemacht wurden. Frauen waren mit ihren aktuellen Beziehungspartnern eher nachsichtiger, wenn sie vorher von einem professionellen Verführer umworben wurden.

Lydon und seine Kollegen erklären es sich das so: für Frauen war es entwicklungsgeschichtlich wohl von Vorteil, sich in langfristigen Beziehungen zu erleben, in denen sie materielle und emotionale Unterstützung erfahren können. Weiter würden sich Frauen mehr durch ihre Beziehung definieren als Männer. Und eine Bedrohung der Beziehung werde dadurch zu einer Bedrohung für sie selbst. Wenn die Beziehung von außen bedroht werde, so neigen Frauen eher dazu die Beziehung zu beschützen. Männern würden dieses Verhalten nicht aufweisen. Tröstlich bleibt wohl letztlich, dass Männer dieses Verhalten lernen könnten und dann genau wie ihre Beziehungspartnerinnen die Beziehung beschützen würden.

Na dann, beobachtet einmal wie Ihr Euch beim nächsten Flirt über Euren Beziehungspartner äußert.

Viel Spass beim Anmachen-lassen,
Doc Ramadani

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Gute Ausreden ziehen immer

Wieder einmal was zum Lachen – toll, was man bei Youtube alles finden kann:

Viel Spass beim Mitfiebern,
Doc Ramadani

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Sind Musiker Sportmuffel?

Dass Musiker Sportmuffel seien, ist ein längst überholtes Vorurteil, wie dieses supercoole Musikvideo beweisst:

Viel Spass bei Mitsporteln,
Doc Ramadani

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Kennt Ihr schon meine Freunde Tommy & Andy

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

kennst Du eigentlich schon meine beiden Freunde, Tommy & Andy, die als Manfred Rollinger und Dr. Horst Rock gerade die Musikwelt aus den Angeln zu heben drohen? – Wenn ja, dann gehörst Du vielleicht zu den Blog-Lesern der ersten Stunde? – Als ich vor mehr als einem Jahr mit dem Bloggen begonnen habe, waren die beiden öfters Anlass für einen Beitrag. Zwischenzeitlich sind die beiden richtig erfolgreich und tragen den schwäbischen Dialekt bis weit über die Grenzen des Schwabenländle hinaus, wie dieses Video beweisst:

Mal sehen, vielleicht kann ich Tommy (Manfred Rollinger) einmal für einen Sonder-Comedy-Podcast gewinnen. Lasst Euch überraschen …

Viel Spass beim Mitschwäbeln,
Euer Doc Ramadani

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Noch mehr Musik von Manu Delago

Liebe Leserinnen, liebe Leser, liebe Freunde,

ich freue mich riesig über die Resonanz auf meinen Beitrag über Manu Delago vom 28.09.2009 – er freut sich übrigens auch. Manu hat sich in einer ganz netten eMail bei mir bedankt. Und weil ich seine Projekte so toll finde, hier gleich nochmals eins seiner Videos, das er mit seinen 2 Kollegen auf 2 Marimbas realisiert hat:

Viel Spass beim Mitklopfen,
Dod Ramadani

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Mein Tipp für den Deutschen Buchpreis 2009

Thomas Glavinic - Das Leben der Wünsche (Klick auf Grafik für mehr Infos)

Thomas Glavinic - Das Leben der Wünsche (Klick auf Grafik für mehr Infos)

Thomas Glavinic hat fest vor, einmal den Deutschen Buchpreis zu gewinnen. Und das hat er so fest vor, dass er vorsichtshalber schon einmal ein Buch darüber geschrieben hat.

In diesem Jahr könnte es ihm gelingen. Nachdem er mit seinem Titel “Das Leben der Wünsche” bereits in der Longlist zum Deutschen Buchpreis 2009 vertreten war, hat er es nun auch in die so genannte Shortlist geschafft. In der Shortlist sind 6 Aspiranten auf den Deutschen Buchpreis vertreten.

Stellt Euch vor, Eure geheimsten Wünsche würden wahr. Die innersten, dunklen Wünsche, von denen Ihr selbst bisher nichts ahntet. So ergeht es Jonas, dem ein Unbekannter eines Tages ein unerhörtes Angebot macht: “Ich erfülle Ihnen drei Wünsche.” Der Ehemann, Vater, Werbetexter und leidenschaftliche außereheliche Liebhaber lässt sich auf das Spiel ein. Bis seine Frau eines Abends tot in der Badewanne liegt. Weiß die Nacht etwa mehr von Jonas’ Wünschen als er selbst? Unverwechselbar erzählt der in Wien lebende Schriftsteller Thomas Glavinic die Geschichte eines ganz normalen Mittdreißigers, der genau das bekommt, was er sich wünscht. Und noch ein bisschen mehr.

Ich habe das Buch gelesen und finde es einfach nur phantastisch, brilliant, abgefahren und suggestiv. Auf Youtube habe ich ein Video gefunden, in dem der Einstieg in die Story gespielt wird:

Ein wirklich bemerkenswertes Buch – aber aufgepasst: Glavinic ist ein echter Schla-Wiener und lässt sich bis zum Ende der Geschichte nicht in die Karten schauen.

Viel Spass beim Wünschen,
Doc Ramadani

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