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	<title>Doc Ramadani's Energiebrief &#187; Geschichten</title>
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	<description>Wer Energielieferant ist, ist verpflichtet, sein Energiedepot regelmäßig wieder aufzufüllen.</description>
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		<title>Das Leben ist so einfach, kompliziert, manchmal brutal &#8211; und immer einmalig</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 08:02:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doc Ramadani</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Täglich leben wir unser eigenes Leben &#8211; mit all dem was dazugehört: Glücksmomenten, Schwierigkeiten, Herausforderungen, Aufgaben, Erfolgen, Rückschlägen. Und diese Erfahrungen formen unsere Sichtweise für das Leben &#8211; das eigene Leben. Wie würden wir jedoch unser eigenes Leben betrachten, wenn wir andere Erfahrungen gemacht haben könnten. Wenn uns etwas dabei helfen würde, die Sichtweise auf [...]<br /><div><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=9.3" /></div><div>Rating: 9.3/<strong>10</strong> (6 Bewertungen cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Täglich leben wir unser eigenes Leben &#8211; mit all dem was dazugehört: Glücksmomenten, Schwierigkeiten, Herausforderungen, Aufgaben, Erfolgen, Rückschlägen. Und diese Erfahrungen formen unsere Sichtweise für das Leben &#8211; das eigene Leben.</p>
<p>Wie würden wir jedoch unser eigenes Leben betrachten, wenn wir andere Erfahrungen gemacht haben könnten. Wenn uns etwas dabei helfen würde, die Sichtweise auf unser Leben zu erweitern, so als hätten wir mehr Überblick. Manchmal gelingt uns das in kurzen Momenten, beispielsweise wenn wir vom Schicksal anderer Menschen erfahren, oder sogar daran teilhaben können, manchmal teilhaben müssen.</p>
<p>Youtube hat im vergangenen Jahr ein einzigartiges Projekt gestartet: Life I A Day. Menschen in der ganzen Welt waren aufgerufen, am 24. Juli 2010 zu filmen, was ihnen wichtig ist. 80.000 Filme (4500 Stunden Material) aus 192 Ländern wurden eingeschickt und in fünf Monaten zu einem 90-minütigem Film geschnitten. Drei Fragen wurden gestellt: Was liebst du? Was hast du in der Tasche? Was fürchtest du? &#8211; Ein sehr beeindruckender Film.</p>
<p>Und das schreibt Youtube dazu:</p>
<blockquote><p>Ein Blick auf alle Kontinente, in 190 Länder, in unzählige Leben: Das globale Filmprojekt bringt über YouTube hochgeladene Privatvideos verschiedenster Kulturen zusammen, zeigt Schicksale und Alltagssituationen hautnah und authentisch.</p>
<p>Die Filmemacher und das Internet-Videoportal Youtube riefen dazu auf, Augenblicke des Alltags am 24.07.2010 zu filmen und die Clips einzuschicken. Drei Fragen hatten sie dazu gestellt: Was liebst du am meisten? Was fürchtest du am meisten? Und was befindet sich in deiner Tasche? Menschen aller Altersklassen und Schichten aus 192 Ländern sandten 4.500 Stunden Filmmaterial ein. Daraus wurden mosaikartig und in der Abfolge eines Tagesablaufs Ausschnitte zusammengefügt. Gezeigt werden alltägliche Situationen wie Zähneputzen, die Zubereitung von Mahlzeiten, religiöse Rituale, Reisernte, Spielen oder das Hüten von Ziegen, aber auch besondere Momente wie Geburten, Hochzeitsfeiern oder die erste Rasur. Dabei zeigt sich die ganze Bandbreite menschlicher Emotionen, von Streit und Gewaltausbrüchen über Langeweile, gemeinsamem Scherzen und gegenseitigem Trost bis hin zu Liebesgeständnissen und Heiratsanträgen.</p></blockquote>
<p>Ich kann Euch nur empfehlen, Euch die anderthalb Stunden Zeit zu nehmen, um Euch diesen beeindruckenden Film anzusehen. Für mich ist dieser Film auch wieder einmal ein Beleg dafür, dass das Internet uns vieles Interessantes und Bereicherndes bieten kann.</p>
<p><object width="560" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/JaFVr_cJJIY?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="560" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/JaFVr_cJJIY?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Viel Spass beim Leben,<br />
Doc Ramadani</p>
<br /><div><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=9.3" /></div><div>Rating: 9.3/<strong>10</strong> (6 Bewertungen cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br />]]></content:encoded>
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		<title>Der arme Tropf und das große Glück</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 11:33:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doc Ramadani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Der arme Tropf ist wirklich ein armer Kerl &#8211; er hat nichts und niemanden. Tagein, tagaus ist er auf der Suche nach dem großen Glück. Und so geht er durch sein Leben und fragt alle Menschen, denen er begegnet, wie man wohl das große Glück findet. Doch keiner kann ihm eine Antwort geben. Nachdem er [...]<br /><div><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=10.0" /></div><div>Rating: 10.0/<strong>10</strong> (5 Bewertungen cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der arme Tropf ist wirklich ein armer Kerl &#8211; er hat nichts und niemanden. Tagein, tagaus ist er auf der Suche nach dem großen Glück. Und so geht er durch sein Leben und fragt alle Menschen, denen er begegnet, wie man wohl das große Glück findet. Doch keiner kann ihm eine Antwort geben. Nachdem er wirklich alle und jeden gefragt hat, sagt er sich: &#8220;Wenn Schmidtchen mir nicht weiterhelfen kann, dann gehe ich eben zu Schmidt!&#8221;. Und so macht er sich auf den Weg zum Chef &#8211; dem lieben Gott. Und da der arme Tropf keine Ahnung hat, wo dieser zu finden ist, geht er einfach mal so drauf los, immer der Nase nach. Und so geht er seines Weges, durch Täler, weite Landschaften, über Berge und Hügel.</p>
<p>Nach einiger Zeit erreicht er eine dürre Ebene, die in eine Wüste mündet. Dort begegnet ihm ein völlig ausgehungerter und abgemagerter Wolf, der ihn mit großen Augen anschaut und ihn fragt: &#8220;Hey, sag mal, wer bist denn Du? Und was machst Du hier?&#8221;. &#8220;Ich bin der arme Tropf.&#8221; antwortet der arme Tropf wahrheitsgemäß. &#8220;Ich bin auf dem Weg zum lieben Gott.&#8221; Ziemlich erstaunt über die Antwort, fragt ihn der Wolf, was er denn von dem wolle und der arme Tropf beginnt zu erzählen, wie mühevoll und freudlos sein Leben sein. In epischer Breite erzählt er, was ihm so alles passiert ist und wie lange er schon das große Glück sucht. Angesichts der deprimierenden Geschichte des armen Tropfs, scheint der abgemagerte Wolf noch weiter in sich zusammen zu fallen und meint schließlich: &#8220;Du armer Tropf, also wenn ich mir das so alles anhöre, dann &#8230; na ja, wenn es einer verdient hat, den lieben Gott zu treffen und endlich das große Glück zu finden, dann sicherlich Du. Ich drücke Dir auf jeden Fall alle meine vier Pfoten. Und, sag mal, wenn Du ihn triffst, könntest Du vielleicht auch für mich beim ihm vorsprechen? Denn, schau mich an, ich bin ganz abgemagert und hier gibt es weit und breit nichts zu fressen. Ich bin nur noch Haut und Knochen.&#8221; Der arme Tropf willigt ein: &#8220;Natürlich, kein Problem. Wenn ich den lieben Gott treffe, dann will ich gerne auch um einen Rat für Dich bitten.&#8221; Und so verabschieden sich die beiden und der arme Tropf geht weiter seines Weges.</p>
<p>Unser Glücksuchender geht einfach weiter der Nase nach. Durch Wälder und Buschlandschaften, entlang dem Bett breiter Flüsse und durch üppige Wiesen. Nach drei Tagen kommt er an einem Hügel vorbei, auf dem ein herrschaftliches Haus steht, umgeben von großzügigen Ländereien und mit einem großen, prachtvollem Garten. Vor dem Haus sitzt eine wunderschöne, junge Frau. Sie winkt ihm zu &#8211; schließlich verirrt sich nur selten jemand in diese einsame Gegend. Sie ist richtig erfreut, den armen Tropf zu sehen und als er vor ihr steht, fragt sie ihn, wer er denn sei und was er hier wolle. Der Unglücksrabe antwortet wieder, dass er der arme Tropf und auf dem Weg zum lieben Gott sei. Auf die Frage, was er denn vom lieben Gott wolle, beginnt der arme Tropf wieder zu erzählen, dass sein Leben eine Aneinanderreihung von Unglücken und Missgeschicken sei und dass er schon so lange das große Glück suche. Und wie er so erzählt und erzählt, wird der Blick der wunderschönen, jungen Frau immer mitfühlender und mitleidvoller. Schließlich sagt sie: &#8220;Ach, Du armer Tropf, meine Güte, wie hast Du nur so lange bei all dem Unglück durchgehalten. Das ist ja kaum zu ertragen. Also, wenn es jemand verdient hat, den lieben Gott zu treffen und das große Glück zu finden, dann Du! Ich drücke Dir auf jeden Fall ganz fest die Daumen. Und &#8230; sag mal, wenn Du den lieben Gott dann triffst, würde es Dir etwas ausmachen, auch einmal für mich zu fragen? Schau mich an, ich bin eine junge Frau und lebe ganz allein in diesem großen Haus mit all den Ländereien und dem großen Garten. Das alles haben mir meine Eltern vererbt, die, Gott hab&#8217; sie selig, schon verstorben sind. Ich schaffe es gar nicht, das alles zu bewirtschaften und manchmal, manchmal bin ich ein wenig einsam.&#8221; Der arme arme Tropf willigt gerne ein: &#8220;Natürlich kann ich auch für Dich beim lieben Gott vorsprechen und um einen Rat für Dich bitten.&#8221; Sie strahlt ihn mit ihrem wunderschönen Lächeln an und sie verabschieden sich. Mit einem Glänzen in den Augen winkt sie ihm nach.</p>
<p>Und so geht unser Unglücksritter weiter seines Weges &#8211; immer der Nase nach. Er kommt vorbei an großen Kornfeldern, durchwandert felsige Schluchten, geht auf üppigen Hochebenen und schließlich, nach drei weiteren Tagen erreicht er ein Moor. Inmitten dieses Moores liegt ein Teich. Und mitten in diesem Teich steht eine Eiche. Sie ist groß gewachsen und hat dicke Äste, aber sie ist total verdorrt &#8211; kein Blatt hängt mehr an ihren Ästen und Zweigen, die Rinde ist knochentrocken. Und dennoch, die Eiche kann sprechen und fragt unseren Glücksuchenden: &#8220;Hallo, Du da, am Ufer des Teiches, wer bist Du? Und, vor allem, was machst Du hier draußen?&#8221; Nicht einmal besonders verwundert antwortet unser armer Tropf und beginnt sofort wieder davon zu erzählen, was der Grund für seine Reise ist und dass er auf dem Weg zum lieben Gott sei und hoffe, endlich das große Glück zu finden. Er berichtet in allen Einzelheiten über all die Mühsale seines Lebens und all das Unglück, dass sich in genau diesem zu seinen Ungunsten zu konzentrieren scheine. Je länger der arme Tropf erzählt, desto mehr scheint die Eiche die Äste hängen zu lassen. Schließlich unterbricht die Eiche unseren armen Tropf und sagt: &#8220;Ach, Du armer Tropf, meine Güte, das ist ja alles tragisch. Also, wenn es wohl jemand verdient hat, den lieben Gott zu treffen und endlich das große Glück zu finden, dann Du! Also, ich drücke Dir wirklich alle Äste, dass es klappt. Für Dich würde es mich richtig freuen. Aber, sag mal, wenn Du den lieben Gott triffst, würdest Du dann auch für mich nachfragen? Schau mich an, ich bin eine stattliche, kräftige Eiche und stehe mitten in diesem großen Teich, aber kein Wasser kommt an meine Wurzeln &#8211; ich bin schon total ausgedorrt!&#8221; Bereitwillig sagt der arme Tropf zu und die beiden verabschieden sich. Die Eiche winkt dem armen Tropf noch mit ihren trockenen Ästen hinterher.</p>
<p>Und so geht der Held dieser Geschichte weiter seiner Nase nach &#8211; immer auf dem Weg zum lieben Gott. Und in der Tat, nach drei weiteren Tagen trifft er ihn. Der liebe Gott schaut ihn an und fragt: &#8220;Hey, Du da, wer bist denn Du?&#8221; &#8220;Ach komm, tu nicht so &#8230; !&#8221; &#8220;Okay, okay, aber was führt Dich zu mir, armer Tropf?&#8221; Der arme Tropf beginnt wieder aus seinem Leben zu erzählen und klagt dem lieben Gott sein Leid. Er nutzt die Chance und lässt nichts aus. All das Unglück, das ihm anhaftet, benennt er. Der liebe Gott hört ihm aufmerksam zu. Schließlich ergreift der liebe Gott das Wort und sagt: &#8220;Ich sehe schon, Dir muss geholfen werden. Ich weiss was Dir hilft.&#8221; &#8220;Du weisst, was mir hilft, endlich das große Glück zu finden?&#8221; &#8220;Ja, es ist ganz einfach: geh&#8217; genau den selben Weg zurück und Du wirst garantiert das große Glück finden!&#8221; Etwas ungläubig fragt der arme Tropf nochmals nach: &#8220;Wie? Ich soll genau den selben Weg zurück gehen und ich werde garantiert das große Glück finden?&#8221; &#8220;Ja, geh&#8217; genau den selben Weg zurück und Du wirst garantiert das große Glück finden.&#8221; Der arme Tropf kann es kaum fassen. Nach all den Jahren soll es nun also soweit sein. Er wird endlich das große Glück finden. Er spürt die Zuversicht in sich aufsteigen. Er merkt richtig, wie er sich aufrichtet und sich dieses gute, positive Gefühl in ihm ausbreitet. Er kann es nun kaum erwarten, seinen Rückweg anzutreten, um endlich das große Glück zu finden. Doch bevor er sich letztlich auf den Weg macht, erinnert er sich an seine drei Bekannten, die ihm auf seinem Weg begegnet sind. Und er erinnert sich auch daran, dass er versprochen hat, auch für seine drei Bekannten beim lieben Gott vorzusprechen. Und so fragt er: &#8220;Lieber Gott, ich habe auf meinem Weg drei Bekannte getroffen, die haben mich gebeten, Dich auch für sie um Rat zu bitten. Hättest Du da auch einen Tipp?&#8221; &#8220;Klar, schieß los!&#8221; Und so berichtet der arme Tropf, was ihm seine drei Bekannten erzählt haben und erhält für jeden von Ihnen einen Ratschlag. So ausgerüstet macht sich der arme Tropf auf den Rückweg &#8211; voller Zuversicht und voller Elan macht er sich auf, endlich das große Glück zu finden. Und so geht er &#8230; genau den selben Weg zurück, wie es ihm der liebe Gott geraten hat.</p>
<p>Nach drei Tagen erreicht er wieder das Moorgebiet. Die Eiche sieht ihn schon von weitem und beginnt mit ihren Ästen zu winken. Als der arme Tropf das Ufer des Teichs erreicht, fragt die Eiche ihn erwartungsvoll: &#8220;Und? Wie war es? Hast Du den lieben Gott getroffen?&#8221; &#8220;Ja, habe ich. Und es ist einfach toll &#8230; der liebe Gott hat mir verraten, was ich tun muss, damit ich endlich das große Glück finde. Ich kann es kaum erwarten. Endlich, nach dieser langen Zeit. Ich bin total aufgeregt.&#8221; &#8220;Ja, was hat er denn gesagt?&#8221; &#8220;Ich soll einfach genau den selben Weg zurück laufen und ich werde garantiert das große Glück finden.&#8221; &#8220;Mensch, armer Tropf, das freut mich ja riesig für Dich. Und weißt Du was? Du hast es wirklich verdient. Da traue ich mich ja kaum zu fragen, ob Du Dich angesichts all der Vorfreude daran erinnert hast, auch für mich zu fragen.&#8221; &#8220;Klar habe ich mich daran erinnert.&#8221; &#8220;Und was hat der Chef gemeint?&#8221; &#8220;Hör zu! Der liebe Gott hat mir gesagt, dass ich Dir folgendes sagen soll: vor einigen Jahren wurden zwei große Truhen voll mit Gold und Edelsteinen in diesem Teich versenkt und diese beide schweren Schatztruhen drücken Dir die Wurzeln ab. Das ist aber kein Problem, denn es wird ein Mann vorbeikommen und die beiden Schatztruhen heben und mitnehmen. Dann werden Deine Wurzeln wieder mit Wasser versorgt und Du wirst wieder ergrünen. Sicherlich ist es bald soweit. Und ich gehe jetzt auch weiter meines Weges, denn ich will auch möglichst schnell das große Glück finden. Also,mach&#8217;s gut!&#8221; Und so verabschieden sich die beiden und der arme Tropf geht weiter seines Weges &#8211; genau den selben Weg zurück.</p>
<p>Und so geht der arme Tropf weiter und nach drei Tagen kommt er wieder an den Hügel vorbei, auf dem die wunderschöne, junge Frau vor ihrem herrschaftlichen Haus mit den großen Ländereien und dem prachtvollen Garten wartet. Sie sieht den zuversichtlich marschierenden Wandersmann und erkennt den armen Tropf gleich wieder. Sie freut sich über das Wiedersehen und winkt dem armen Tropf freudig zu. Als er schließlich vor ihr steht, fragt sie neugierig: &#8220;Und, wie war es? Hast Du den lieben Gott getroffen?&#8221; &#8220;Na klar, netter Kerl, und er hat mir auch gleich gesagt, wie ich das große Glück finde. Ich bin schon ganz aufgeregt und kann es kaum erwarten, zu erfahren, wie sich mir das große Glück zeigt. Der liebe Gott hat mir nämlich gesagt, dass ich einfach genau den selben Weg zurück gehen soll und ich werde garantiert das große Glück finden.&#8221; Die wunderschöne, junge ist voller Mitfreude: &#8220;Mensch, Du armer Tropf, das freut mich ja wirklich für Dich, dass Du endlich das große Glück finden wirst. Du hast es wirklich verdient. Ja, ehrlich, Du hast es wirklich verdient. Und &#8230; na ja, ich wage es ja fast nicht zu fragen &#8230; angesichts der Aufregung, hast Du doch sicherlich vergessen, den lieben Gott auch um einen Ratschlag für mich zu bitten, oder?&#8221; &#8220;Weit gefehlt, wie könnte ich Dich vergessen, eine so wunderschöne, junge Frau. Natürlich habe ich auch für Dich nachgefragt.&#8221; &#8220;Und? Was hat der liebe Gott gesagt?&#8221; &#8220;Der liebe Gott hat mir gesagt, ich soll Dir sagen, dass Du nur zu warten brauchst. Bald kommt ein Mann vorbei, der zwei schwere Truhen voller Gold und Edelsteine mitbringt. Der wird sich in Dich verlieben und Ihr werdet bis zu Eurem Lebensende zusammen glücklich und zufrieden in diesem herrschaftlichen Haus leben. Also, sei neugierig, wann sich Dir das große Glück zeigt. Ich mach mich auch gleich weiter auf den Weg, ich kann es nämlich gar nicht mehr erwarten, endlich auch erfahren, wo ich das große Glück letztlich finde.&#8221; Und so verabschieden sich die beiden und die wunderschöne, junge Frau winkt dem armen Tropf versonnen hinterher.</p>
<p>Nach weiteren drei Tagen nähert sich der arme Tropf wieder der Wüste, am Rande derer er dem abgemagerten Wolf begegnet ist. Der Wolf traut seinen Augen kaum und denkt sich innerlich: &#8220;Sag mal, das ist doch der arme Tropf? Den hätte ich ja nicht erwartet!&#8221; Als der Glücksuchende näher kommt, fragt der Wolf den armen Tropf: &#8220;Und, hast Du den Chef getroffen?&#8221; &#8220;Ja, es war toll, er hat mir gesagt, dass ich einfach nur den selben Weg zurück gehen soll und ich werde das große Glück finden.&#8221; &#8220;Schön, freut mich für Dich. Und hast Du ihn auch wegen mir gefragt? Wie Du siehst, hat sich mein Ernährungszustand noch nicht gebessert.&#8221; &#8220;Natürlich habe ich ihn gefragt. Und jetzt pass&#8217; auf. Der liebe Gott hat mir gesagt, ich soll Dir sagen: Kein Problem, nur ein wenig Geduld, dann kommt ein armer Trottel vorbei, der sein Glück nie finden wird, den kannst Du gerne fressen.&#8221;</p>
<p>(Diese Geschichte habe ich erstmals in einem Seminar über Humor und Provokation in der Therapie bei meinem <a title="Zur Homepage von Dr. Peter Hain" href="http://www.drhain.ch/" target="_blank">Schweizer Kollegen Dr. Peter Hain</a> gehört.)</p>
<br /><div><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=10.0" /></div><div>Rating: 10.0/<strong>10</strong> (5 Bewertungen cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br />]]></content:encoded>
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		<title>Jetzt wird&#8217;s witzig!</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 22:49:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doc Ramadani</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Früher konnte ich mir keine Witze merken. Ich habe Menschen, die einen ganzen Abend durch das Erzählen von Witzen füllen konnten, immer bewundert. Aber mein Gehirn wollte diese erheiternden Kurzgeschichten einfach nicht behalten wollen. Bis &#8230; eines Tages &#8230; ein Seminar bei einem meiner Mentoren, Bernhard Trenkle aus Rottweil &#8230; ein einziger Satz hat einen [...]<br /><div><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=9.7" /></div><div>Rating: 9.7/<strong>10</strong> (7 Bewertungen cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2684" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://witze.dr-ramadani.de/"><img class="size-full wp-image-2684 " title="Doc Ramadani's Witzesammlung" src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/uploads/2011/06/witzeblog.jpg" alt="Doc Ramadani's Witzesammlung" width="250" height="195" /></a><p class="wp-caption-text">Doc Ramadani&#39;s Witzesammlung</p></div>
<p>Früher konnte ich mir keine Witze merken. Ich habe Menschen, die einen ganzen Abend durch das Erzählen von Witzen füllen konnten, immer bewundert. Aber mein Gehirn wollte diese erheiternden Kurzgeschichten einfach nicht behalten wollen. Bis &#8230; eines Tages &#8230; ein Seminar bei einem meiner Mentoren, Bernhard Trenkle aus Rottweil &#8230; ein einziger Satz hat einen Schalter in meinem Gehirn umgelegt: &#8220;Witze sind nicht nur Witze &#8211; Witze sind psychotherapeutische Interventionsangebote!&#8221;. Komischerweise kann ich mir seit diesem Seminar unheimlich viele Witze merken. Menschen, die mich in meiner Praxis besuchen, kennen das.</p>
<p>Und weil mich seit diesem Seminar Witze tagtäglich begleiten, habe ich mich dazu entschlossen, Witze zu sammeln und dafür extra eine eigene Internetseite ins Leben gerufen: &#8220;<a title="Doc Ramadani's Witzesammlung" href="http://witze.dr-ramadani.de/" target="_blank">Doc Ramadani&#8217;s Witzesammlung</a>&#8220;. Auf dieser Seite sammle ich Witze und Kurzgeschichten, die ich für besonders unterhaltsam und amüsant halte. Auf Facebook findet man sämtliche Witze (und natürlich vieles mehr) auf <a title="Doc Ramadani auf Facebook" href="https://www.facebook.com/docramadani" target="_blank">Doc Ramadani&#8217;s Facebook-Seite</a>.</p>
<p>Und natürlich darf mir jeder gerne seinen <a title="Lieblingswitz per eMail an Doc Ramadani senden" href="mailto:ramadani@dr-ramadani.de">Lieblingswitz per eMail an ramadani@dr-ramadani.de</a> senden.</p>
<p>Viel Spass beim Lachen,<br />
Doc Ramadani</p>
<br /><div><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=9.7" /></div><div>Rating: 9.7/<strong>10</strong> (7 Bewertungen cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br />]]></content:encoded>
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		<title>Podcast 024: Kinder mental stärken &#8211; Therapie mit Köpfchen &#8211; Doc Ramadanis Podcast Nr. 24</title>
		<link>http://energiebrief.dr-ramadani.de/podcast-024-kinder-mental-starken-therapie-mit-kopfchen-doc-ramadanis-podcast-nr-24</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 14:04:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doc Ramadani</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Trance ist ein ganz natürliches Phänomen &#8211; jeder der einmal Kinder beim Spielen beobachtet hat, kann ganz spontan auftretende Trancephänomene erkennen, wenn Kinder ins Spiel vertieft sind. Was spontan im Spiel entsteht, kann gerade auch bei Kindern therapeutisch genutzt werden. Mit meinem Kollegen, dem Kinder- und Jugendarzt Dr. Hartmut Ditter aus Laichingen, unterhalte ich mich [...]<br /><div><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=9.7" /></div><div>Rating: 9.7/<strong>10</strong> (14 Bewertungen cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2589" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/uploads/2011/01/dr_hartmut_ditter_marco_ramadani.jpg" rel="lightbox[2583]"><img class="size-full wp-image-2589" title="In Podcast Nr. 24 &quot;Kinder mental stärken - Therapie mit Köpfchen&quot; unterhalte ich mich mit dem Kinder- und Jugendarzt Dr. Harmut Ditter aus Laichingen über Hypnotherapie bei Kinder und Jugendlichen." src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/uploads/2011/01/dr_hartmut_ditter_marco_ramadani.jpg" alt="In Podcast Nr. 24 &quot;Kinder mental stärken - Therapie mit Köpfchen&quot; unterhalte ich mich mit dem Kinder- und Jugendarzt Dr. Harmut Ditter aus Laichingen über Hypnotherapie bei Kinder und Jugendlichen." width="250" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">In Podcast Nr. 24 &quot;Kinder mental stärken - Therapie mit Köpfchen&quot; unterhalte ich mich mit dem Kinder- und Jugendarzt Dr. Harmut Ditter aus Laichingen über Hypnotherapie bei Kinder und Jugendlichen.</p></div>
<p>Trance ist ein ganz natürliches Phänomen &#8211; jeder der einmal Kinder beim Spielen beobachtet hat, kann ganz spontan auftretende Trancephänomene erkennen, wenn Kinder ins Spiel vertieft sind. Was spontan im Spiel entsteht, kann gerade auch bei Kindern therapeutisch genutzt werden.</p>
<p>Mit meinem Kollegen, dem Kinder- und Jugendarzt Dr. Hartmut Ditter aus Laichingen, unterhalte ich mich in Podcast Nr. 24 über die hypnotherapeutische Begleitung von Kindern &#8211; und oft auch Eltern. Dr. Ditter erklärt, wie er hypnotherapeutsche Arbeitsweisen in seine tägliche Arbeit zum Wohl von Kind und Eltern integriert. Nicht nur Eltern können erfahren, wie bereits Kleinigkeiten dazu beitragen können, dass sich Kinder wohler fühlen und sich selbst entwickeln können.</p>

<p>Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:</p>
<a href="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/download-monitor/download.php?id=29" title="Podcast 024: Kinder mental stärken - Therapie mit Köpfchen (bereits 201 mal heruntergeladen)">Podcast 024: Kinder mental stärken - Therapie mit Köpfchen</a> - (bereits <b>201</b> mal heruntergeladen)
<p>Wer sich direkt an meinen Kollegen Dr. Hartmut Ditter wenden möchte, erreicht ihn unter folgenden Koordinaten:</p>
<p>Praxis Dr. Hartmut Ditter<br />
Platzgasse 1<br />
89150 Laichingen<br />
Telefon: 07333/922333<br />
eMail: <a title="eMail an Dr. Hartmut Ditter schreiben" href="mailto:DrDitter@DrDitter-Laichingen.de" target="_blank">DrDitter@DrDitter-Laichingen.de</a><br />
www: <a title="Zur Homepage von Dr. Hartmut Ditter" href="http://www.kinder-mental-staerken.de " target="_blank">www.kinder-mental-staerken.de </a></p>
<p>Viel Spass beim Mental-stärken,<br />
Doc Ramadani</p>
<p>PS.: Alle Podcasts zum Download als MP3-Dateien findet man <a title="Zu den Downloads" href="http://energiebrief.dr-ramadani.de/downloads?category=1" target="_self">hier</a>.</p>
<br /><div><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=9.7" /></div><div>Rating: 9.7/<strong>10</strong> (14 Bewertungen cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br />]]></content:encoded>
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		<title>Der Pechvogel und das große Glück</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Sep 2010 18:56:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doc Ramadani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein in seinem bisherigen Leben glückloser, jüngerer Mann wollte endlich auch einmal Glück haben und machte sich auf, denjenigen zu suchen, der ihm sagen würde, wie er das große Glück machen könnte. Er fragte überall, wo er diesen weisen Menschen finden würde und gab einfach nicht auf, bis ihm schließlich einer sagte, „da musst du [...]<br /><div><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=8.4" /></div><div>Rating: 8.4/<strong>10</strong> (10 Bewertungen cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein in seinem bisherigen Leben glückloser, jüngerer Mann wollte endlich auch einmal Glück haben und machte sich auf, denjenigen zu suchen, der ihm sagen würde, wie er das große Glück machen könnte. Er fragte überall, wo er diesen weisen Menschen finden würde und gab einfach nicht auf, bis ihm schließlich einer sagte, „da musst du den Berg hinaufsteigen und ziemlich weit oben findest du eine Hütte. Dort lebt ein alter weiser Mann, der dir – so hab ich mir es jedenfalls sagen lassen – beschreiben kann, wie man an das große Glück kommt.“</p>
<p>Der junge Mann machte sich schnurstracks auf den Weg und der Aufstieg war ziemlich mühsam. Aber was macht man nicht alles, um endlich auch einmal richtig Glück zu haben?</p>
<p>„Du willst also wissen, wie du ans große Glück kommst?“ begrüßte ihn der weise, alte Mann, als ob es dem armen Pechvogel ins Gesicht geschrieben war, wonach er suchte.</p>
<p>„Eigentlich ist es gar nicht so schwer, das große Glück zu machen“, meinte der Alte. „Also pass auf, du musst ungefähr sieben Tage wandern, bis du zu dem großen Wald kommen wirst, der weit hinter diesem Berg liegt“, und er zeigte mit der Hand Richtung Süden. „Wenn du da angekommen bist, geh direkt den breiten Weg in den Wald hinein. Dieser Weg führt dich auf eine ausgedehnte Lichtung, auf der drei große Felssteine liegen. Auf dieser Lichtung machst du drei große Feuer aus all dem Gehölz, das du dort finden kannst, und da wird viel Holz sein. Sobald die Feuer lichterloh brennen, rollst du die Felssteine hinein. Dazu brauchst du vielleicht etwas mehr Kraft, aber ich sehe ja, du bist kräftig und stark. Du schaffst das. Die Felssteine müssen vier Stunden lang in den Feuern brennen. Pass also gut auf, dass du genug Holz beisammen hast, damit du die Feuer am Brennen hältst.“<br />
„Ja und dann?“ der Pechvogel war schon ganz aufgeregt.<br />
„Ganz einfach“, antwortete der Alte, „sobald die Felssteine genau vier Stunden in den Feuern gebrannt haben, werden sie zu Gold geworden sein, und du hast das große Glück gemacht.“</p>
<p>Der bisher nur vom Pech verfolgte Mann war begeistert, bedankte sich überschwänglich für die Informationen und stürmte los, stieg den Berg hinab und wanderte schnellen Schrittes Richtung Süden.</p>
<p>Das ist ja wirklich leicht, ans große Glück zu kommen, dachte er, und er war ganz beschwingt und sah schon die drei riesigen Goldklumpen vor seinem geistigen Auge. Doch am zweiten Tag seiner Wanderung kamen ihm plötzlich Zweifel. Das hört sich alles so einfach an, dachte er. Bestimmt hat mir der Alte irgendetwas nicht gesagt. Das kann doch gar nicht klappen, einfach nur Steine in Feuern brennen zu lassen, die dann zu Gold werden. Da ist bestimmt noch ein Trick dabei, den mir der alte Mann vorenthalten hat, und wenn ich den nicht weiß, kann ich mich noch so anstrengen und werde wieder Pech haben – so wie immer. Aber vielleicht stimmt es ja doch, vielleicht hat er mir alles gesagt, und es ist wirklich so einfach, meldete sich eine andere Stimme in ihm. Er war hin- und hergerissen. Aber irgendwie musste er sich entscheiden. Denn wenn er jetzt nicht umkehren würde, um den Alten zur Rede zu stellen, und die wichtige Information, die der ihm verschwiegen hatte, in Erfahrung zu bringen, würde er die weiteren fünf Tage völlig umsonst zu dem Wald wandern, um dann nur zu merken, dass es so nicht klappt. Und dann müsste er die sieben Tage wieder zurückwandern. Wenn er aber jetzt noch umkehrte und den Mann erneut befragte, würde er nicht so viele Tage umsonst vergeuden und käme schneller an das große Glück.</p>
<p>Und was machte der Pechvogel? Er kehrte um, wanderte zurück und stieg wieder auf den Berg bis zur Hütte hinauf. Der alte, weise Mann saß vor seiner Hütte und war völlig überrascht, „was, du bist schon wieder da? So schnell kann doch keiner bis zu dem großen Wald hin- und wieder zurücklaufen, auch wenn man auf der Jagd nach dem großen Glück ist.<br />
„Nein, nein“, unterbrach ihn der Pechvogel. „Du hast mir etwas verschwiegen. Da ist noch irgendein Trick dabei, dass die Steine wirklich zu Gold werden. Das ist doch viel zu leicht. Das kann doch jeder machen. Du hast mir nicht die volle Wahrheit gesagt.“<br />
Der Alte schüttelte bedächtig mit dem Kopf. „Was willst du nur? Man sollte nicht immer alles wissen wollen. Manches, ja vielleicht sogar vieles, klappt auch, ohne alles zu wissen, weil eben manches, vielleicht auch vieles, so was wie von selbst geschieht.“<br />
„Ich wusste doch, dass du mir etwas verschwiegen hast“, schimpfte der Pechvogel, „das ist richtig unfair von dir, aber wie gut, dass ich es gemerkt habe und doch noch zurückgekommen bin. Du musst mir jetzt alles sagen. Alles!“<br />
„Es wäre bestimmt besser, wenn ich dir nicht alles sagen würde“, entgegnete der alte Mann.<br />
„Du willst mir nur nicht das große Glück gönnen. Da wärest du nicht der erste“, brüllte ihn der Pechvogel an.<br />
„Beschimpfen lass ich mich nicht. Wenn du unbedingt willst, dass ich dir alles sage, bitteschön, aber auf deine Verantwortung.“<br />
„Ja, sag schon“, drängelte der Pechvogel.<br />
„Also pass auf. Du machst alles so, wie ich es gesagt habe. Und was ich dir nicht gesagt habe, was aber ganz wichtig ist: Während die Felssteine die vier Stunden in den Feuern brennen, darfst du unter keinen Umständen an Krokodile denken.“</p>
<p style="text-align: center;">&#8212;</p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: verdana, geneva;"><strong></strong></span>Die wundervolle Geschichte hat <a title="Zur Homepage von Irina Schlicht" href="http://www.hypnoseundtherapie.de/" target="_blank">Irina Schlicht</a> (hypnotherapeutisch arbeitende Psychologin aus Berlin) mit Ihrem aktuellen Newsletter verschickt. Den Newsletter, den Ihr <a title="Zum Newsletter von Irina Schlicht" href="xhttp://www.zeit-seminare.de/letterit2/newsletter2.php" target="_blank">hier</a> abonnieren könnte, möchte ich Euch wärmstens empfehlen. Irina Schlicht weißt in Ihrem Newsletter immer auf interessante Beiträge und Studien zum Thema Hypnotherapie hin.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Viel Spass beim das-große-Glück-suchen,<br />
Doc Ramadani </span></p>
<br /><div><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=8.4" /></div><div>Rating: 8.4/<strong>10</strong> (10 Bewertungen cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br />]]></content:encoded>
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		<title>Von Männern und vom Baggern</title>
		<link>http://energiebrief.dr-ramadani.de/von-mannern-und-vom-baggern</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 10:04:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doc Ramadani</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
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		<description><![CDATA[Ab und zu darf ich in meiner Praxis auch immer wieder Männer begleiten, die sich wünschen, leichter Kontakt zu Angehörigen des anderen Geschlechts, so genannten &#8220;Frauen&#8221;, zu bekommen. Im Laufe der Begleitung empfehle ich Ratsuchenden dann ab und an gerne das Buch &#8220;Die perfekte Masche&#8221; von Neil Strauss &#8211; ein aberwitziges und zugleich hilfreiches Buch, [...]<br /><div><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=8.1" /></div><div>Rating: 8.1/<strong>10</strong> (11 Bewertungen cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab und zu darf ich in meiner Praxis auch immer wieder Männer begleiten, die sich wünschen, leichter Kontakt zu Angehörigen des anderen Geschlechts, so genannten &#8220;Frauen&#8221;, zu bekommen. Im Laufe der Begleitung empfehle ich Ratsuchenden dann ab und an gerne das Buch &#8220;Die perfekte Masche&#8221; von Neil Strauss &#8211; ein aberwitziges und zugleich hilfreiches Buch, wie ich finde.</p>
<p><div class="amzshcs" id="amzshcs-d96fa585c0fe72350700ba14d8d9958d"><div class="amzshcs-item" id="amzshcs-item-38d5aac677dded715a5415a8a19b938c" align="center"> <a href="http://www.amazon.de/Die-perfekte-Masche-Bekenntnisse-Aufrei%C3%9Fers/dp/3548369464%3FSubscriptionId%3DAKIAJ25ZCH4K7ZFGBGDA%26tag%3Damazonshowcase-20%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3548369464" target="_blank">Neil Strauss<br>Die perfekte Masche: Bekenntnisse eines Aufreißers<br><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/21fQV9GkMCL._SL160_.jpg" height="160" width="100" alt="Image of Die perfekte Masche: Bekenntnisse eines Aufreißers" title="Die perfekte Masche: Bekenntnisse eines Aufreißers" /></a><br></div></div></p>
<p>Neil Strauss ist Journalist und ein so genannter &#8220;EFL&#8221; &#8211; ein &#8220;ewig frustrierter Loser&#8221;, wie er sich selbst bald nach dem Beitritt in eine Online-Außreisser-Community bezeichnet. Auf Wunsch seines Chef-Redaktuers bei der New York Times macht er sich in eine Subkultur der besonderen Art auf. Neil Strauss taucht ein in eine Welt von Männern, denen es scheinbar nur darum geht, die beste Technik, die beste Mache und die besten Tricks zu entwickeln, um eine Frau möglichst schnell dazu zu bringen, Sex mit Ihnen zu haben.</p>
<p>Bei seinen Recherchen stößt Neil Strauss schnell auf seine eigenen Blockaden und beschließt eines Tages, sein Leben nicht länger als EFL zu fristen, der schon mehrfach fast an der DOK-Krankheit (&#8220;Die-oder-keine-Krankheit&#8221;" zugrunde gegangen wäre. Er beschließt, Teil der Community zu werden und aus dem Journalisten Neil Strauss wird &#8220;Style&#8221;, der Profi-Aufreißer &#8211; und &#8220;Style&#8221; sollte erfolgreicher werden, als alle anderen Aufreißer zuvor. Er macht sich auf den Weg. Den Weg, der ihn über Workshops, Seminare, Aufreißertouren und etliche Frauen dorthin führt, wo er begann: zu sich selbst &#8211; aber um einige Erfahrungen reicher.</p>
<p>Neil Strauss, alias &#8220;Style&#8221;, hat mit seinem aberwitzigen und erstaunlichen Buch eine beeindruckende Mischung aus Ratgeber und Roman erschaffen, die mich nicht mehr losgelassen hat. Anfangs beschreibt er sehr detailliert, wie er Zugang zur Aufreißer-Community bekommt und in Workshops mehr und mehr lernt, seine eigenen Hemmungen zu überwinden. Er bekommt Kontakt zu den vermeintlichen Größen der Szene und beschließt, etwas von Ihnen zu lernen. Er lernt Sprüche auswendig, übt Techniken ein und lernt sogar Zaubertricks &#8230; und er hat Erfolg. &#8220;Style&#8221; entwickelt sich zum Profi-Aufreißer und wird nach und nach zu einem der Führer der Community. Die &#8220;Jünger&#8221; reißen sich um ihn. Er wird einer der gefragtesten Aufriss-Lehrer und unterstützt andere Aufriss-Lehrer bei ihren Workshops.</p>
<p>Im Verlauf seiner Beschreibungen versteht es Neil Strauss, sehr differenzierte Persönlichkeitsprofile seiner vermeintlichen Mitstreiter zu zeichnen. Mehr und mehr wird aus dem Ratgeber ein vielschichtiger Hochgeschwindigkeitsroman, in dessen Verlauf sich die Wege von Style und seinen Mitstreiter mehrfach kreuzen und vereinen: Style findet sich bald in einer Aufreißer-WG in Los Angeles wieder, in der es nicht nur heiter zugeht. Ein ums andere Mal geraten die aufreißenden &#8220;Alpha-Männchen&#8221; an ihre Grenzen. Immer wieder ertappt man sich beim Lesen dabei, Mitleid mit Styles Wegbegleitern (insbesondere seinem ersten Mentor: Mystery) zu bekommen, wenn man erfährt, wie diese in ihre ganz persönlichen Krisen schlittern.</p>
<p>Warum ich dieses Buch so gerne empfehle? &#8211; Es ist Ratgeber und Roman zugleich und Neil Strauss schafft es, auf sehr einfühlsame Art und Weise darzustellen, wo die eigenen Blockaden stecken, die bisher vielleicht verhindert haben, dass man unbefangen Kontakt zum anderen Geschlecht aufnehmen kann. Dass letztlich aber alle Techniken und Tricks versagen wenn wahre Gefühle ins Spiel kommen, erfährt Neil Strauss schließlich am eigenen Leib, als er sich in die Gitarristin Lisa verliebt. Nur wer bereit ist, sich so zu zeigen, wie er ist, kann schlussendlich erfahren, wie es ist, wirklich geliebt zu werden &#8211; mit allen Stärken und Schwächen.</p>
<p>Viel Spass beim Sich-zeigen,<br />
Doc Ramadani</p>
<br /><div><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=8.1" /></div><div>Rating: 8.1/<strong>10</strong> (11 Bewertungen cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br />]]></content:encoded>
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		<title>Der alte Mann und sein Pferd</title>
		<link>http://energiebrief.dr-ramadani.de/der-alte-mann-und-sein-pferd</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 12:53:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doc Ramadani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
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		<category><![CDATA[Witziges]]></category>
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		<category><![CDATA[Man]]></category>
		<category><![CDATA[Pferd]]></category>

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		<description><![CDATA[Folgende Geschichte hat mir die liebe Heidi von der schwäbischen Ostalb geschickt. Ich möchte sie Euch nicht vorenthalten. The Old Man and his Horse (a.k.a. Sai Weng Shi Ma) Once there was an old man who lived in a tiny village. Although poor, he was envied by all, for he owned a beautiful white horse. [...]<br /><div><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=8.8" /></div><div>Rating: 8.8/<strong>10</strong> (8 Bewertungen cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Folgende Geschichte hat mir die liebe Heidi von der schwäbischen Ostalb geschickt. Ich möchte sie Euch nicht vorenthalten.</p>
<p><strong>The Old Man and his Horse (a.k.a. Sai Weng Shi Ma)</strong></p>
<p>Once there was an old man who lived in a tiny village. Although poor, he was envied by all, for he owned a beautiful white horse. Even the king coveted his treasure. A horse like this had never been seen before &#8211; such was its splendor, its majesty, its strength.</p>
<p>People offered fabulous prices for the steed, but the old man always refused. &#8220;This horse is not a horse to me,&#8221; he would tell them. &#8220;It is a person. How could you sell a person? He is a friend, not a possession. How could you sell a friend.&#8221; The man was poor and the temptation was great. But he never sold the horse.</p>
<p>One morning he found that the horse was not in his stable. All the village came to see him. &#8220;You old fool,&#8221; they scoffed, &#8220;we told you that someone would steal your horse. We warned you that you would be robbed. You are so poor. How could you ever protect such a valuable animal? It would have been better to have sold him. You could have gotten whatever price you wanted. No amount would have been too high. Now the horse is gone and you&#8217;ve been cursed with misfortune.&#8221;</p>
<p>The old man responded, &#8220;Don&#8217;t speak too quickly. Say only that the horse is not in the stable. That is all we know; the rest is judgment. If I&#8217;ve been cursed or not, how can you know? How can you judge?&#8221;</p>
<p>The people contested, &#8220;Don&#8217;t make us out to be fools! We may not be philosophers, but great philosophy is not needed. The simple fact that your horse is gone is a curse.&#8221;</p>
<p>The old man spoke again. &#8220;All I know is that the stable is empty, and the horse is gone. The rest I don&#8217;t know. Whether it be a curse or a blessing, I can&#8217;t say. All we can see is a fragment. Who can say what will come next?&#8221;</p>
<p>The people of the village laughed. They thought that the man was crazy. They had always thought he was a fool; if he wasn&#8217;t, he would have sold the horse and lived off the money. But instead, he was a poor woodcutter, and old man still cutting firewood and dragging it out of the forest and selling it. He lived hand to mouth in the misery of poverty. Now he had proven that he was, indeed, a fool.</p>
<p>After fifteen days, the horse returned. He hadn&#8217;t been stolen; he had run away into the forest. Not only had he returned, he had brought a dozen wild horses with him. Once again, the village people gathered around the woodcutter and spoke. &#8220;Old man, you were right and we were wrong. What we thought was a curse was a blessing. Please forgive us.&#8221;</p>
<p>The man responded, &#8220;Once again, you go too far. Say only that the horse is back. State only that a dozen horses returned with him, but don&#8217;t judge. How do you know if this is a blessing or not? You see only a fragment. Unless you know the whole story, how can you judge? You read only one page of a book. Can you judge the whole book? You read only one word of one phrase. Can you understand the entire phrase?&#8221;</p>
<p>Viel Spass beim Pferdehüten,<br />
Doc Ramadani</p>
<br /><div><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=8.8" /></div><div>Rating: 8.8/<strong>10</strong> (8 Bewertungen cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br />]]></content:encoded>
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		<title>Vom Jungen, dem ein Arm fehlte</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 12:13:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doc Ramadani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Judo]]></category>
		<category><![CDATA[Resource]]></category>
		<category><![CDATA[Stärken]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war einmal ein Junge. Er war mit nur einem Arm auf die Welt gekommen, der linke fehlte ihm. Nun war es so, dass sich der Junge für den Kampfsport interessierte. Er bat seine Eltern so lange darum, Unterricht in Judo nehmen zu können, bis sie nachgaben, obwohl sie wenig Sinn daran sahen, dass er [...]<br /><div><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=9.6" /></div><div>Rating: 9.6/<strong>10</strong> (16 Bewertungen cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war einmal ein Junge. Er war mit nur einem Arm auf die Welt gekommen, der linke fehlte ihm. Nun war es so, dass sich der Junge für den Kampfsport interessierte. Er bat seine Eltern so lange darum, Unterricht in Judo nehmen zu können, bis sie nachgaben, obwohl sie wenig Sinn daran sahen, dass er mit seiner Behinderung diesen Sport wählte.</p>
<p>Der Meister, bei dem der Junge lernte, brachte ihm einen einzigen Griff bei und den sollte der Junge wieder und wieder trainieren. Nach einigen Wochen fragte der Junge: &#8220;Sag, Meister, sollte ich nicht mehrere Griffe lernen?&#8221; Sein Lehrer antwortete: &#8220;Das ist der einzige Griff, denn du beherrschen musst.&#8221; Obwohl der Junge die Antwort nicht verstand, fügte er sich und trainierte weiter.</p>
<p>Irgendwann kam das erste Turnier, an dem der Junge teilnahm. Und zu seiner Verblüffung gewann er die ersten Kämpfe mühelos. Mit den Runden steigerte sich auch die Fähigkeit seiner Gegner, aber er schaffte es bis zum Finale.</p>
<p>Dort stand er einem Jungen gegenüber, der sehr viel größer, älter und kräftiger war als er. Auch hatte der viel mehr Erfahrungen. Einige regten an, diesen ungleichen Kampf abzusagen und auch der Junge zweifelte einen Moment, dass er eine Chance haben würde. Der Meister aber bestand auf dem Kampf. Im Moment einer Unachtsamkeit seines Gegners gelang es dem Jungen, seinen einzigen Griff anzuwenden ? und mit diesem gewann er zum Erstaunen aller.</p>
<p>Auf dem Heimweg sprachen der Meister und der Junge über den Kampf. Der Junge fragte: &#8220;Wie war es möglich, dass ich mit nur einem einzigen Griff das Turnier gewinnen konnte?&#8221;</p>
<p>&#8220;Das hat zwei Gründe: Der Griff, den du beherrschst, ist einer der schwierigsten und besten Griffe im Judo. Darüber hinaus kann man sich gegen ihn nur verteidigen, indem man den linken Arm des Gegners zu fassen bekommt.&#8221;</p>
<p>Und da wurde dem Jungen klar, dass seine größte Schwäche auch seine größte Stärke war.</p>
<p>Viel Spass beim Stärken-finden,<br />
Doc Ramadani</p>
<br /><div><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=9.6" /></div><div>Rating: 9.6/<strong>10</strong> (16 Bewertungen cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br />]]></content:encoded>
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		<title>Das Schicksal ist ungerecht!</title>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 19:24:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doc Ramadani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Witziges]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Mullah]]></category>
		<category><![CDATA[Nasrudin]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Philosoph unterhielt sich mit Mulla Nasrudin. &#8220;Im Endeffekt tun Sie mir leid&#8221;, sagte er. &#8220;So hart ist Ihr Leben, um jedes Schäfchen der Gemeinde müssen Sie kämpfen.&#8221; Nasrudin sagte: &#8220;Ich danke Ihnen für Ihr Mitgefühl. Aber sagen Sie mir doch, welchem Beruf Sie nachgehen?&#8221;. Der Philosoph antwortete, und ein gewisser Stolz in seiner Stimme [...]<br /><div><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=8.7" /></div><div>Rating: 8.7/<strong>10</strong> (7 Bewertungen cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Philosoph unterhielt sich mit Mulla Nasrudin. &#8220;Im Endeffekt tun Sie mir leid&#8221;, sagte er. &#8220;So hart ist Ihr Leben, um jedes Schäfchen der Gemeinde müssen Sie kämpfen.&#8221;</p>
<p>Nasrudin sagte: &#8220;Ich danke Ihnen für Ihr Mitgefühl. Aber sagen Sie mir doch, welchem Beruf Sie nachgehen?&#8221;. Der Philosoph antwortete, und ein gewisser Stolz in seiner Stimme war nicht zu überhören: &#8220;Ich bin ein Philosoph und studiere das Denken der Menschen, ihre Taten und ihre Wünsche.&#8221; Da fuhr der Mulla fort, an seinem Stück trockenem Brot zu knabbern, und seufzte: &#8220;Jaja, so hat ein jeder von uns sein Los zu tragen.&#8221;</p>
<p>Viel Spass beim Philosophieren,<br />
Doc Ramadani</p>
<br /><div><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=8.7" /></div><div>Rating: 8.7/<strong>10</strong> (7 Bewertungen cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br />]]></content:encoded>
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		<title>An der Brücke</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 11:38:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doc Ramadani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Brücke]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Loslassen]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich einmal wieder auf meinem Weg war, traf ich einen jungen Mann, der ging auf und ab. Ich fragte, was er denn mache und er schaute mich an. Seine Augen waren voll Trauer und auch voll Wut. Sein Körper war geschwächt und doch konnte er nicht ruhen. Auf seinen Schultern lastete ein großes Paket, [...]<br /><div><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=9.9" /></div><div>Rating: 9.9/<strong>10</strong> (11 Bewertungen cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/uploads/2010/04/bruecke_in_die_zukunft1.jpg" rel="lightbox[2305]"><img class="alignright size-full wp-image-2308" title="bruecke_in_die_zukunft" src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/uploads/2010/04/bruecke_in_die_zukunft1.jpg" alt="" width="250" height="175" /></a>Als ich einmal wieder auf meinem Weg war, traf ich einen jungen Mann, der ging auf und ab. Ich fragte, was er denn mache und er schaute mich an. Seine Augen waren voll Trauer und auch voll Wut. Sein Körper war geschwächt und doch konnte er nicht ruhen. Auf seinen Schultern lastete ein großes Paket, hier und da waren ein paar Löcher, wo wohl ein Stück des Inhalts fehlte; dennoch schien es dadurch nicht minder schwer.</p>
<p>Ich fragte, warum er denn nur ständig auf und ab gehe? Er sagte, dass er gerne über diese Brücke gehen wolle, um auf die wunderschöne Insel gegenüber der Schlucht zu gelangen, doch er wage es nicht, denn seine Last sei so schwer und die Brücke, die er passieren müsse, mache keinen stabilen Eindruck.</p>
<p>Ich fragte ihn, warum er denn die Last nicht ablegen würde, dann könnte er doch ohne weiteres die Brücke passieren. Er schaute mich entgeistert an: &#8220;Ohne sein Gepäck&#8221;? &#8220;Nein, das ginge nicht&#8221;! Ich fragte ihn, was denn so Wichtiges in diesem Paket wäre, dass er es denn nicht hier lassen könne. Er lächelte und sagte stolz: &#8220;Es ist meine Vergangenheit&#8221;. Er ging auf und ab, sehnsüchtige Blicke folgten dem Weg auf diese wunderschöne Insel, mit Blumen und Früchten und frischem Wasser. Er war wirklich geschwächt, so bot ich ihm Wasser an. Dankend trank er. Ich fragte, ob er seine Last absetzen möge und auf die Insel gehen wolle. Vehement verneinte er. Auf keinen Fall würde er seine so kostbare Vergangenheit absetzen, nur, um auf die Insel zu gelangen? Es müsse doch schließlich auch einen anderen Weg geben. Wir schwiegen.</p>
<p>Ich meinte, wenn seine Vergangenheit leichter wäre, so könne er sie vermutlich mit auf die Insel nehmen. Doch wäre sie leichter, so wäre sein Eigengewicht weitaus mehr und so könnte er sowohl mit, als auch ohne Vergangenheit diese Brücke nicht passieren. Dadurch jedoch, dass er nun so lange gegangen sei, mit dieser Last, sei er selber davon so leicht geworden, dass er die Brücke passieren könne, würde er seine Last absetzen. Er schaute mich erstaunt an. &#8220;Es ist also die einzige Möglichkeit diese Brücke zu überqueren?&#8221;, fragte er. Ich schwieg. Er dachte nach.</p>
<p>Dann fragte er mich, ob ich denn kurz für ihn seine Vergangenheit tragen könnte, da er das Paket ungern in den Staub stellen wolle. Er würde jedoch gern einmal auf die Insel gehen, um zu schauen, ob sich denn der Tausch auch lohnen würde. Ich willigte ein. Er kam nie wieder zurück und so stellte ich das Paket zu den anderen.</p>
<p>[Nach Paula Meux, ein wenig von mir umgeschrieben <img src='http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ]</p>
<p>Viel Spass beim Brückengehen,<br />
Doc Ramadani</p>
<br /><div><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=9.9" /></div><div>Rating: 9.9/<strong>10</strong> (11 Bewertungen cast)</div><br /><a target="_blank" href="http://www.gdstarrating.com/"><img src="http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx/powered.png" border="0" width="80" height="15" /></a><br />]]></content:encoded>
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