Doc Ramadani’s Energiebrief

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Beiträge in der Kategorie: Vorsorge

Sei froh, wenn Du einen Sprung in der Schüssel hast

Vielleicht könnt Ihr Euch an meinen Blog-Beitrag “Expeditionen ins Reich der Persönlichkeit” vom 28.03.2010, in dem ich den Blog von Tim A. Bohlen vorgestellt habe, erinnern. Tim und ich pflegen seit einiger Zeit eine inspirierende Internet-Bekanntschaft. Tim hat sich dazu hinreißen lassen, einen Gastbeitrag für meinen Blog zu schreiben. Dieser Artikel zeigt am Beispiel des japanischen Konzeptes wabi-sabi, warum nicht perfekt zu sein, viel schöner sein kann als Makellosigkeit. Ich danke Tim an dieser Stelle für den tollen Beitrag.

Und hier der Gastbeitrag zum Thema “Sei froh, wenn Du einen Sprung in der Schüssel hast” von Tim:

Das Foto der Vase wurde von urban don aufgenommen und bei Flickr bereitgestellt.

Als Kind habe ich mein neues Spielzeug immer mit ans Bett genommen. Ich hab es gehütet, wie meinen Augapfel, das Geschrei war groß, wenn es einen Kratzer bekam oder gar kaputt ging. Ich wollte es einwandfrei, so wie es war, als ich es aus seiner Verpackungen holte und in meine Fantasiewelt aufnahm. Das Aussehen der Spielzeuge hat sich verändert, aber der Wunsch nach Makellosigkeit ist bis in Erwachsenenalter geblieben. Heute habe ich keine Action-Figuren oder Autos mehr, heute sind meine Spielzeuge meist elektronisch und werden Notebook, Handy oder MP3-Player genannt.

Was mehr als ein paar Kratzer hatte, wurde ausgetauscht. Es war ja auch so einfach, denn der Nachfolger hatte aber auch zu viele atemberaubende neue Funktionen. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt sah ich im Fernsehen einen Bericht über einen Künstler, der Gefäße herstellte und sie dann mit viel Mühe altern ließ. Dies war seine Kunstform – inspiriert vom japanischen Konzept des wabi-sabi. Ich konnte es einfach nicht nachvollziehen, wie man etwas schön finden konnte, dass einen Sprung in der Schüssel hatte. Unter wabi-sabi verstehen die Japaner eine Art Schönheitsideal, dass den Wert des Gebrauchten hervorhebt. Durch die Spuren, die das Leben auf Dingen hinterlässt, erlangen diese Wert, sie erzählen eine Geschichte und zeigen, wie Ursache – beispielsweise Wind und Wetter – und Wirkung – das verwitterte und knorrige Aussehen eines alten Baumes – allgegenwärtig sind. So erzählt alles eine Geschichte, alles hat Patina und dies finden die Japaner schön. Ich heute auch. So machen doch gerade die Lachfältchen der Oma sie so liebenswürdig. Die Beule im Auto erzählt davon, wie eine brenzlige Situation doch noch einmal gut ausgegangen ist. Heute stören mich Kratzer nicht mehr so sehr, auch wenn ich mir – im Gegensatz zu dem Künstler – die Mühe mache, möglichst lange etwas von den Dingen des Alltages zu haben, so ärgere ich mich heute nicht mehr darüber, wenn etwas eine Geschichte zu erzählen hat. Im Gegenteil, denn selbst etwas Hüftspeck zum Frühlingsbeginn erzählt vom gemütlichen Zusammensein zu Weihnachten mit leckeren Plätzchen und einem (oder zwei) festlichen Essen mit Menschen, die mir am Herzen liegen. Was mir wichtig ist: Es geht mir nicht um das Extrem, sich gehen zu lassen oder unachtsam mit dem Eigentum umzugehen. Für das meiste habe ich lange gearbeitet. Es geht mir darum, die eigenen – und die der anderen – kleinen Schwächen zu akzeptieren, so wie sie sind und einfach das beste aus jedem Moment zu machen. Eigentlich auch ganz einfach.

Viel Spass mit diesem Gastbeitrag von Tim A. Bohlen,
Doc Ramadani

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Das 90/10-Prinzip des Stephen Covey

Vor einigen Tagen bin im Blog der Hypnosetherapeutin und Heilpraktikerin Katharina Hille auf einen wundervollen Artikel gestossen. Katharina hat sich die Arbeit gemacht, einen Artikel von Stephen Covey ins Deutsche zu übersetzen. Und ich möchte Euch diesen schönen Beitrag mit einigen wenigen Anmerkungen weiterleiten und Euch hiermit auch Katharina’s Blog als Energiequelle empfehlen.

Das 90/10-Prinzip

Worum geht es bei diesem Prinzip?

  • 10% des Lebens besteht aus Dingen die Dir geschehen.
  • 90% des Lebens wird davon bestimmt, wie DU reagierst.

Was bedeutet das?

Tatsächlich haben wir KEINE Kontrolle über die 10% die uns geschehen (Manche Anhänger des Universums würden sogar das bestreiten, aber lassen wir das mal so stehen). Bei den 90% sieht das anders aus. DU bestimmst diese 90%. Wie? - Durch Deine Reaktion. Du kannst keine rote Ampel kontrollieren. Aber, Du kannst Deine Reaktion kontrollieren. Lass Dir nichts anderes erzählen. Du kannst lernen zu kontrollieren, wie Du reagierst.

Beispiel gefällig?

Du frühstückst mit Deiner Familie. Deine Tochter stößt eine Tasse Kaffee um, die sich über Dein frisches Hemd ergießt. Du hast KEINE KONTROLLE darüber, was gerade passiert ist. Was als nächstes geschieht, wird dadurch bestimmt, WIE DU REAGIERST:

1. Variante:
Du fluchst. Du schreist Deine Tochter an, weil sie die Tasse umgeworfen hat. Sie bricht in Tränen aus. Nachdem Du sie angeschrien hast, wendest Du Dich Deiner Frau zu und wirfst Ihr vor, die Tasse zu nah an den Tischrand gestellt zu haben. Daraus entwickelt sich ein kleiner Ehestreit. Du stürmst die Treppe hinauf, um Dir ein frisches Hemd anzuziehen. Wieder unten, stellst Du fest, dass Deine Tochter vor lauter Weinen keine Zeit mehr hatte, ihr Frühstück zu beenden und sich für die Schule fertig zu machen. Sie verpasst den Bus. Deine Frau muss jetzt sofort zur Arbeit gehen. Du hetzt zum Auto und fährst Deine Tochter zur Schule. Weil Du spät dran bist, fährst Du mit 90 Sachen durch eine 50-km/h-Zone. Mit 15-minütiger Verspätung und einem saftigen Strafzettel für zu schnelles Fahren, kommst Du an der Schule an. Deine Tochter rennt in die Schule, ohne sich von Dir zu verabschieden. Nachdem Du 20 Minuten zu spät an Deinem Arbeitsplatz eingetroffen bist, stellst Du fest, dass Du Deine Brieftasche vergessen habst. Der Tag hat gräßlich begonnen. Und er wird schlimmer und immer schlimmer. Du bist froh, wenn Du endlich nach Hause kannst. WARUM? - Weil Du heute Morgen so reagiert hast, wie Du reagiert hast.

Warum hatten Sie einen schlechten Tag?

A) Hat der Kaffee das verursacht?
B) Hat Deine Tochter das verursacht?
C) Hat der Polizist, der Dir den Strafzettel verpasst hat, das verursacht?
D) Hast Du das verursacht?

Die richtige Antwort lautet: D

Du hattst KEINERLEI KONTROLLE über das, was mit dem Kaffee passiert ist. Deine Reaktion in diesen 5 Sekunden verursachte Deinen miserablen Tag!

2. Variante:
Kaffee ergießt sich über Dein Hemd. Deine Tochter beginnt fast zu weinen. Du sagst sanft zu ihr: “Alles ok, Spätzchen, das ist nicht schlimm. Pass einfach das nächste mal ein wenig besser auf.” Du nimmst Dir ein Handtuch und gehst nach oben, um ein frisches Hemd anzuziehen. Du steckst Deine Brieftasche ein, kommst in aller Ruhe wieder herunter. Du schaust aus dem Fenster und siehst Deine Tochter, wie Sie zum Bus geht. Sie dreht sich herum und winkt Dir zu. Du kommst 5 Minuten zu früh zu Arbeit und begrüßt Deine Kolleginnen und Kollegen mit bester Laune.

Bemerkst Du den Unterschied? Zwei unterschiedliche Szenarien. Beide haben gleich begonnen. Jedes endet aber anders. WARUM? - Wegen der Art, wie Du reagiert hast. Du habst wirklich keine Kontrolle über 10% dessen, was in Deinem Leben passiert. Die anderen 90% werden durch Deine Reaktion bestimmt.

Und jetzt sei einmal ganz neugierig, wie es Dein Unterbewusstsein für Dich macht, dass Du Dich einfach so, ab und zu ganz von allein an diese Geschichte erinnerst.

Viel Spass beim Gelassen-reagieren,
Doc Ramadani

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Podcast 013: Wenn Geschichten heilen – Doc Ramadanis Podcast Nr. 13

Podcast 013: Im Gespräch über therapeutisches Erzählen mit dem Therapeuten und Theologen Stefan Hammel

Podcast 013: Im Gespräch über therapeutisches Erzählen mit dem Therapeuten, Buchautor und Theologen Stefan Hammel

Geschichten erzählen gehört wohl zu den ältesten therapeutischen Handlungen der Menschheit. Geschichten sind genauso alt, wie die Menschheit. Doch auch heute bieten Geschichten in der Therapie bei seelischen aber auch körperlichen Fragestellungen vielfache Möglichkeiten zur Linderung oder Lösung von Problemen.

In Podcast Nr. 13 spreche ich meinem Kollegen, Therapeuten, Buchautor und Theologen Stefan Hammel über die Kunst des therapeutischen Erzählens.  Warum haben Geschichten für uns Menschen eine so besondere Anziehungskraft? Wie wirken Sie? Wie kann man therapeutische Geschichten selbst erfinden? Was macht gute Geschichten aus? Und wie findet ein Theologe den Weg zum Therapeuten? Und welche Rolle spielen dabei Geschichten? Antworten auf diese Fragen findet Ihr in Doc Ramadanis Podcast Nr. 13.

Hier kann man den Podcast direkt aufrufen:

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:

Podcast 013: Wenn Geschichten heilen - (bereits 164 mal heruntergeladen)

Wer sich direkt mit Stefan Hammel in Verbindung setzen möchte, erreicht ihn unter folgenden Koordinaten:

Stefan Hammel
Institut für Hypno-Systemische Beratung
Kieferberg 25
67659 Kaiserslautern
Telefon: 0631-3702093
Telefax: 0631-3702094
eMail: stefan.hammel@hsb-westpfalz.de
http://www.stefanhammel.de

Allen Menschen in therapeutischen oder beratenden Kontexten möchte ich folgendes Buch von Stefan Hammel empfehlen, das Euch ein Eldorado an Geschichten und Techniken eröffnet:

Viel Spass beim Geschichten erzählen,
Doc Ramadani

PS.: Alle Podcasts zum Download als MP3-Dateien findet man hier.

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Bist Du “Self-handicapping” gefährdet?

In meiner Praxis besuchen mich sehr viele Menschen, weil sie sich unsicher fühlen und unter einem geringen Selbstwertgefühl leiden. Sie könnten sich nicht “selbst vertrauen”, sagen mir viele Menschen. Da mir dieses Thema aus der eigenen Biographie sehr bekannt ist, freue ich mich immer, wenn mich Menschen mit dieser Thematik besuchen … noch vor Jahren wäre die Vorstellung, mich in einem Forum wie diesem Blog öffentlich zu äußern, nahezu unvorstellbar gewesen. Und ja, wie man sieht, habe ich in dieser Beziehung vieles für mich erreichen können. Heute macht es mir großen Spaß, mich öffentlich zu Themen, die mich bewegen, zu äußern.

Bei sehr, sehr vielen Fragestellungen, weswegen sich Menschen sich an mich wenden, stehen die Themen “Selbstwert, Selbstakzeptanz und Selbstvertrauen” an erster Stelle. Viele Mensche berichten mir, dass sie mit den Fragestellungen, die sie dazu bewegen, mich zu Rate zu ziehen, besser umgehen könnten, wenn sie sich selbstsicherer fühlen könnten.

Aus diesem Grund habe ich mich sehr intensiv mit diesen Themen auseinander gesetzt. Ich habe einige Forschungsarbeiten zu diesen Themen durchgearbeitet. Dabei bin auf einen Mechnanismus zur Selbstwerterhöhung gestossen, dem ich lange selbst erlegen bin: dem “Self-handicapping”.

Was versteht man unter “Self-handicapping”?

“Self-Handicapping” ist ein sehr eigentümlicher Mechnismus, um das Selbstwertgefühl zu erhöhen. Der Begriff bezeichnet eine Strategie, sich vor wichtigen Ereignissen selbst (unbewusst) in eine schlechte Ausgangssituation zu bringen. Ein Beispiel aus meiner eigenen Biographie: vor dem 2. Staatsexamen, dem seinerzeit anspruchsvollsten und aufwändigsten Examen im Medizinstudium, habe ich doch glatt in einer Buchdruckerei, in der ich über lange Strecken das Geld für die Fianzierung meines Studiums erarbeitet habe, auf bitten eines Freundes die Nachtschichten an einer Digitaldruckmaschine übernommen. Konkret hieß dies, nachts neben einer ratternden Druckmaschine zu sitzen und mich auf das wohl wichtigste Examen meines Lebens vorzubereiten. Ziemlich bescheuert, oder? – Ja, das sehe ich heute auch so. Die Strategie des “Self-handicapping” birgt allerdings auch zwei entscheidende Möglichkeiten, den Selbstwert zu erhöhen:

  1. Wenn etwas nicht so optimal läuft, dann hat man eine gute “Ausrede”, um sich herauszureden.
  2. Wenn man erfolgreich ist, dann wiegt der gloreiche Sieg um so schwerer. Trotz der widrigen Umstände hat man es geschafft.

Mit dem heutigen Blick war meine damalige Strategie, auch wenn die großteils unbewusst geprägt war, purer Wahnsinn. Tröstlich ist lediglich, dass ich das Examen seinerzeit mit akzeptablem Ergebnis überstanden habe.

Viel Spass beim Bewahren-vor-Selbstbehinderung,
Doc Ramadani

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Worte können Leben retten

Worte können – bedacht gewählt und im richtigen Moment ausgesprochen – große Wirkung hinterlassen. Worte können in besonderen Fällen sogar Leben retten, wie das so genannte “Kansas-Experiment” des amerikanischen Psychiater M. Erik Wright belegt. Bei dieser Untersuchung Anfang der 70er Jahre wurden Rettungssanitäter in zwei Gruppen eingeteilt. Die Kontrollgruppe erhielt keine besonderen Anweisungen und versorgte die Patienten auf die gewohnte Art und Weise. Die andere Gruppe von Rettungshelfern (Paramedics) befolgte folgende Anweisungen:

  1. Unfallopfer vor Lärm, Umwelteinflüssen sowie Schaulustigen schützen.
  2. Mit ruhiger Stimme dem Patienten (egal ob wach oder bewusstlos) einen einfachen Text wiederholt ins Ohr sprechen, ohne die Notfallbehandlung zu verzögern oder zu unterbrechen.
  3. Jede negative oder belanglose Unterhaltung zwischen den Helfern vermeiden.

Diese Maßnahmen führten im Vergleich zur Kontrollgruppe zu einer signifikant höheren Überlebensrate beim Transport zur Klinik, zu kürzerem Krankenhausaufenthalt und schnellerer Genesung.

Der Text, den die Rettungssanitäter den Patienten ins Ohr sprachen, lautete wie folgt:

Das Schlimmste ist vorbei. Wir bringen Sie jetzt ins Krankenhaus. Ihr Körper kann sich ganz auf seine Selbstheilungskräft e konzentrieren, während Sie sich jetzt ganz geborgen fühlen können. Und lassen Sie alle Organe, Ihr Herz, Ihre Blutgefäße sich selbst in einen Zustand versetzen, der Ihr Überleben und eine rasche Heilung sicherstellt. Bluten Sie gerade soviel, wie nötig ist, die Wunden zu reinigen, und lassen Sie dann Ihre Gefäße sich von selbst so weit verschließen, dass Ihr Leben gesichert ist. Ihre Körperfunktionen, Ihre Körpertemperatur – alles – wird bestmöglich aufrechterhalten, während im Krankenhaus schon alles für Ihre optimale Versorgung hergerichtet wird. Wir bringen Sie so schnell und sicher wie nur möglich dorthin. Sie sind jetzt in Sicherheit. Das Schlimmste ist vorbei.

Der Text ist quasi eine Aneinanderreihung von so genannte Positiv-Suggestionen, die dem Patienten das Gefühl geben können, dass er jetzt erstens versorgt wird und sich zweitens auf sich und seinen Organismus konzentrieren kann. Dadurch, dass die Santitäter auf jegliche belanglose Konversation verzichten, wird verhindert, dass eventuell unbeabsichtigt Negativ-Suggestionen gegeben werden.

Wie lässt sich erklären, dass diese Suggestionen so große Wirkung hinterlassen? – Patienten, die physisch oder psychisch traumatisiert wurden, gehen spontan in einen Trancezustand. Sie spalten sich sozusagen ab. Das ist ein sehr sinnvoller Mechanismus, den die Natur uns Menschen geschenkt hat, um mit Traumatisierungen fertig zu werden. Der Zustand ähnelt einer tiefen Hypnose. Und in diesem Zustand können die gegebenen Suggestionen inf tieferen Bewusstseinsebenen direkt ihre Wirkung entfalten.

Viel Spass beim Einprägen-für-Notfallsituationen,
Doc Ramadani

PS.: Der englischsprachige Originaltext von M. Erik Wright aus dem Kansas-Experiment lautet:

“The worst is over. We are taking you to the hospital. Everything is being made ready. Let your body concentrate on repairing itself and feeling secure. Let your heart, your blood vessels, everything bring themselves into a state of preserving your life. Bleed just enough so as to cleanse the wound, and let the blood vessels close down so that your life is preserved. Your body weight, your body heat, everything, is being maintained. Things are being made ready at the hospital for you. We’re getting there as quickly and safely as possible. You are now in a safe position. The worst is over.”

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Amerikaner schlucken lieber Antidepressiva

Amerikas Verbrauch an Antidepressiva hat sich verdoppelt

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Neulich bin ich über einen Blog-Beitrag von Richard L. Fellner aus Wien gestolpert: Antidepressiva sind heute bereits die in den USA am meisten verkauften Medikamente – ihr Konsum hat sich in 10 Jahren verdoppelt.

In einem Artikel in der Fachzeitschrift “Archives of General Psychiatry” haben die Forscher Mark Olfson und Steven C. Marcus die Ergebnisse ihrer Analyse verschiedener Studien zum Einsatz von Antidepressiva aus den Jahren 1996 und 2005 vorgestellt. Insgesamt gehen die Ergebnisse von 50.000 Kindern und Erwachsenen in die Analyse ein.

Das Ergebnis: 10 Prozent der Amerikaner (27 Millionen Menschen) nahmen 2005 Antidepressive – doppelt so viele wie 1996. Allerdings, und das ist bemerkenswert: nur die Hälfte dieser Menschen wird allein wegen Depression behandelt. Genau so viele nehmen zusätzlich Medikamente gegen Rückenschmerzen, Müdigkeit, Schlafstörungen oder anderen Beschwerden zu sich.

Olfson & Marcus gehen davon aus, dass nicht unbedingt mehr Menschen depressiv sind, als noch vor 10 Jahren, sondern dass Antidepressiva vermehrt auch bei anderen Erkrankungen als “Stimmungsaufheller” verschrieben würden. Das könnte auch erklären, warum der Anteil der Amerikaner, die versuchen unter Begleitung eines professionellen Therapeuten etwas an ihrem Leben zu ändern, von 31% auf 20% gefallen sei. Außerdem könnte der immense Werbeaufwand der Pharmafirmen zu einem größeren Glauben an die Wirksamkeit von Antidepressiva geführt haben, so Olfson & Marcus.

Ich vermute hinter diesen doch sehr nachdenklich machenden Zahlen noch ein anderes Phänomen, dass ich auch bei uns immer häufiger feststellen kann: die Menschen neigen immer mehr dazu, die Verantwortung für ihr Leben nach außen zu delegieren. Man braucht nur das richtige Mittelchen oder die richtige Nahrungsergänzung und schon ist wieder alles Paletti.  Dass einem der Organismus durch Symptome vielleicht darauf aufmerksam machen möchte, dass es an der Zeit wäre, etwas aktiv an seinem Leben zu ändern, wird gar nicht erst in Erwägung gezogen. Das Sirene wird abgestellt und der Brand schwelt weiter. Muss es denn erst zum Kollaps kommen?

Viel Spass beim Leben-selbst-in-die-Hand-nehmen,
Doc Ramadani

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Krebsbraun – Solarien erhöhen Krebsrisiko massiv

Solarien - risikoreicher als angenommen

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Lange schon hielten es Experten für wahrscheinlich, dass Sonnenbänke das Risiko an Hautkrebs zu erkranken erhöhen. Jetzt ist es amtlich – und die Zahlen sind alarmierend.

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe von Lancet Oncology stufen die Wissenschaftler der International Agency for Research on Cancer (IARC) Sonnenbänke und Sonnenlampen in die höchste Kategorie der Krebsrisiken ein. Laut aktuellen Forschungsergebnissen erhöht sich das Risiko, an schwarzem Hautkrebs (malignes Melanom) zu erkranken um 75%, wenn man vor dem 30. Lebensjahr regelmäßig solche Geräte zum Bräunen der Haut benutzt.

Mal ehrlich, ist es es wirklich wert, das Risiko an Krebs zu erkranken, derart zu erhöhen, nur um einem virtuellen Schönheitsideal nachzurennen?

Herzliche Grüße,
Doc Ramadani

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Podcast 005: Privater Fitnesscoach gefällig? – Doc Ramadanis Podcast Nr. 5

Im Gespräch mit Fitness- und Gesundheitstrainerin Susanne Flak aus Burlafingen

Im Gespräch mit Fitness- und Gesundheitstrainerin Susanne Flak aus Burlafingen

Oft fragt man sich, ob es vielleicht nicht besser wäre, sich ein wenig mehr um die körperliche Gesundheit zu kümmern. Na ja, vielleicht ist ja jetzt genau der richtige Zeitpunkt gekommen, um damit zu beginnen. Und damit es vielleicht nicht nur bei einem zaghaften Versuch bleibt, den man aufgrund unnötiger Frustration schnell abbricht, könnte es ja vielleicht hilfreich sein, sich einen professionellen Begleiter zu suchen. Menschen aus dem Ulmer Raum haben es da leicht. Susanne Flak, die ihr Gesundheitsstudio in Burlafingen betreibt, bietet Menschen genau dies an: professionelle Hilfe bei der Wiedererlangung körperlicher Fitness. In meinem Podcast Nr. 5 unterhalte ich mich mit Susanne, die viele interessante Details über ihre spannende Arbeit verrät.

Hier kann man den Podcast direkt aufrufen:

 

Für alle, die sich für das Angebot von Susanne Flak interessieren, hier die Kontaktdaten:

Susanne Flak
Ernährungsberaterin,
Trainerin für Sport,
Prävention und Rehabilitation

Große Isel 4
89233 Burlafingen

Tel. 0731-7110249
mobil 0172-2336857
Fax 0731-7110248

email: susanne.flak@gmx.net
Internet: www.gesundheitsstudio-flak.de

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:

Podcast 005: Privater Fitnesscoach gefällig? - (bereits 127 mal heruntergeladen)

Viel Spass beim Zuhören,
Doc Ramadani

PS.: Alle Podcast zum Download als MP3-Dateien findet man hier.

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Heute schon nett zu Dir gewesen?

Heute schon nett zu Dir gewesen?

Heute schon nett zu Dir gewesen?

Liebe Leserinnen, liebe Leser, liebe Freunde,

das Leben ist bunt und öfter als uns lieb ist, haben wir mit “Großwetterlagen” zu tun, die nicht unbedingt förderlich dafür sind, uns wohl zu fühlen: das Wetter ist furchtbar, der Chef benimmt sich wie immer ziemlich dämlich, die Banker verzocken großmütig die Kohle der kleinen Leute, der VfB wird leider schon wieder nicht Deutscher Meister, … , die Liste ließe sich fast beliebig weiterführen. Und dazu kommt häufig noch, dass wir all zu oft unzufrieden mit uns selbst sind: “Warum hast Du Dich da schon wieder so angestellt?”, “Warum hast Du dem Chef nicht endlich mal die Meinung gesagt?”, “Warum bist Du immer so dämlich, Dir von allen was aufhalsen zu lassen?”, usw., etc., … eben all die Sprüche, die der innere Kritiker so vom Stapel lässt. Manchmal ist der ja wirklich nicht zu stoppen, oder?

Das alles ist Ihnen wahrscheinlich ziemlich fremd :-) , aber ich kannte das von mir nur zu gut. Oft habe ich mich in der Vergangenheit in solchen Situationen erlebt: da läuft etwas nicht so, wie man es sich so vorstellt und ruckzuck ist man dabei, sich selbst dafür abzuwerten.

Ich möchte das ja niemandem ausreden, man kann es ja durchaus mal ausprobieren, sich selbst zu beschimpfen, um vielleicht den inneren “Widerständler” auf den Plan zu rufen. Aber allzu oft bewirkt diese harte “Mit-sich-ins-Gericht-gehen” das Gegenteil: man fühlt sich schlecht. Und genau deshalb werbe ich bei den Menschen, die mich in meiner Praxis besuchen, oft für einen liebevollen Umgang mit sich selbst.

Wir wäre es einmal damit, folgendes auszuprobieren?:

  1. Einmal täglich 8 Minuten einplanen für die Tagesbilanz (am besten in den Kalender eintragen)
  2. Eieruhr, Wecker oder ähnliches bereithalten
  3. Zeit auf 3 Minuten einstellen und starten
  4. Alles das aufschreiben, was man anscheinend falsch gemacht hat oder worüber man sich geärgert hat
  5. Zeit auf 5 Minuten einstellen und starten
  6. Alles das aufschreiben, was man gut gemacht hat, wo man nett war, …

Das wirkt in den ersten Tagen etwas seltsam, aber nach kurzer Zeit kann man erkennen, dass man eigentlich so viele gute Dinge tut und es angebracht wäre, öfters mal nett zu sich zu sein. Deshalb frage ich einfach nochmal:

Heute schon nett zu Dir gewesen?

Viel Spass beim “Nett-zu-Dir-sein”,
Doc Ramadani

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Podcast 001: Mensch, hör’ auf Deinen Organismus – Doc Ramadanis Podcast Nr. 1

Doc Ramadanis Podcast Nr. 1

Doc Ramadanis Podcast Nr. 1

Wie kommen wir Menschen optimal mit unserem Leben zurecht, obwohl die äußeren Umstände manchmal widrig sind? – Darum soll es in meinem Podcast gehen, der heute offiziell mit der ersten Folge startet. In Doc Ramadanis Podcast geht es vor allem darum, was wir Menschen tun können, damit wir trotz manchmal ungünstiger Großwetterlage einen hilfreichen Umgang mit uns selbst finden? – Am besten, indem wir unseren Organismus fragen! An vielem in dieser Welt können wir nämlich oft wenig ändern – etwas können wir aber immer tun: wir können wertschätzend und respektvoll mit uns selbst umgehen.

Hören Sie rein, wenn Doc Ramadani sich entweder mit interessanten Gesprächspartnern oder allein über das „Abenteuer Leben”, Beziehungen und den Umgang mit unserem Körper äußert.

Hier kann man den Podcast direkt aufrufen:

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:

Podcast 001: Mensch, hör’ auf Deinen Organismus - (bereits 268 mal heruntergeladen)

Viel Spass beim Zuhören,
Doc Ramadani

PS.: Alle Podcast zum Download als MP3-Dateien findet man hier.

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Darmkrebsvorsorge kann Leben retten!

Das Verdauungssystem des Menschen schematisch dargestellt

In den vergangenen Monaten wurde mit großen Medienaufgebot die Öffentlichkeit auf die Themen Darmkrebs und Darmkrebsvorsorge aufmerksam gemacht. Und das ist gut so.

Dass ich Ihnen dennoch diesen Beitrag schreibe, hat einen sehr traurigen Grund: in der vergangenen Woche ist ein guter Freund von mir an Darmkrebs verstorben. Wie er mir bei unserem Kennenlernen in meiner Praxis (leider seinerzeit schon nach der zweiten Operation und mit Tochtergeschwülsten in der Lunge) berichtete, hatte er bereits monatelang, bevor er letztlich zum Arzt gegangen ist, anhaltende Stuhlveränderungen. Was besonders traurig ist: Darmkrebs kann, rechtzeitig entdeckt, geheilt werden. Aus diesem Grund möchte ich an dieser Stelle nochmals eine Lanze für die Darmkrebsvorsorge brechen – die Vorsorge kann Leben retten. Weiterlesen »

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