Doc Ramadani’s Energiebrief

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Beiträge in der Kategorie: Witziges

Von Männern und vom Baggern

Ab und zu darf ich in meiner Praxis auch immer wieder Männer begleiten, die sich wünschen, leichter Kontakt zu Angehörigen des anderen Geschlechts, so genannten “Frauen”, zu bekommen. Im Laufe der Begleitung empfehle ich Ratsuchenden dann ab und an gerne das Buch “Die perfekte Masche” von Neil Strauss – ein aberwitziges und zugleich hilfreiches Buch, wie ich finde.

Neil Strauss ist Journalist und ein so genannter “EFL” – ein “ewig frustrierter Loser”, wie er sich selbst bald nach dem Beitritt in eine Online-Außreisser-Community bezeichnet. Auf Wunsch seines Chef-Redaktuers bei der New York Times macht er sich in eine Subkultur der besonderen Art auf. Neil Strauss taucht ein in eine Welt von Männern, denen es scheinbar nur darum geht, die beste Technik, die beste Mache und die besten Tricks zu entwickeln, um eine Frau möglichst schnell dazu zu bringen, Sex mit Ihnen zu haben.

Bei seinen Recherchen stößt Neil Strauss schnell auf seine eigenen Blockaden und beschließt eines Tages, sein Leben nicht länger als EFL zu fristen, der schon mehrfach fast an der DOK-Krankheit (“Die-oder-keine-Krankheit”" zugrunde gegangen wäre. Er beschließt, Teil der Community zu werden und aus dem Journalisten Neil Strauss wird “Style”, der Profi-Aufreißer – und “Style” sollte erfolgreicher werden, als alle anderen Aufreißer zuvor. Er macht sich auf den Weg. Den Weg, der ihn über Workshops, Seminare, Aufreißertouren und etliche Frauen dorthin führt, wo er begann: zu sich selbst – aber um einige Erfahrungen reicher.

Neil Strauss, alias “Style”, hat mit seinem aberwitzigen und erstaunlichen Buch eine beeindruckende Mischung aus Ratgeber und Roman erschaffen, die mich nicht mehr losgelassen hat. Anfangs beschreibt er sehr detailliert, wie er Zugang zur Aufreißer-Community bekommt und in Workshops mehr und mehr lernt, seine eigenen Hemmungen zu überwinden. Er bekommt Kontakt zu den vermeintlichen Größen der Szene und beschließt, etwas von Ihnen zu lernen. Er lernt Sprüche auswendig, übt Techniken ein und lernt sogar Zaubertricks … und er hat Erfolg. “Style” entwickelt sich zum Profi-Aufreißer und wird nach und nach zu einem der Führer der Community. Die “Jünger” reißen sich um ihn. Er wird einer der gefragtesten Aufriss-Lehrer und unterstützt andere Aufriss-Lehrer bei ihren Workshops.

Im Verlauf seiner Beschreibungen versteht es Neil Strauss, sehr differenzierte Persönlichkeitsprofile seiner vermeintlichen Mitstreiter zu zeichnen. Mehr und mehr wird aus dem Ratgeber ein vielschichtiger Hochgeschwindigkeitsroman, in dessen Verlauf sich die Wege von Style und seinen Mitstreiter mehrfach kreuzen und vereinen: Style findet sich bald in einer Aufreißer-WG in Los Angeles wieder, in der es nicht nur heiter zugeht. Ein ums andere Mal geraten die aufreißenden “Alpha-Männchen” an ihre Grenzen. Immer wieder ertappt man sich beim Lesen dabei, Mitleid mit Styles Wegbegleitern (insbesondere seinem ersten Mentor: Mystery) zu bekommen, wenn man erfährt, wie diese in ihre ganz persönlichen Krisen schlittern.

Warum ich dieses Buch so gerne empfehle? – Es ist Ratgeber und Roman zugleich und Neil Strauss schafft es, auf sehr einfühlsame Art und Weise darzustellen, wo die eigenen Blockaden stecken, die bisher vielleicht verhindert haben, dass man unbefangen Kontakt zum anderen Geschlecht aufnehmen kann. Dass letztlich aber alle Techniken und Tricks versagen wenn wahre Gefühle ins Spiel kommen, erfährt Neil Strauss schließlich am eigenen Leib, als er sich in die Gitarristin Lisa verliebt. Nur wer bereit ist, sich so zu zeigen, wie er ist, kann schlussendlich erfahren, wie es ist, wirklich geliebt zu werden – mit allen Stärken und Schwächen.

Viel Spass beim Sich-zeigen,
Doc Ramadani

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Der alte Mann und sein Pferd

Folgende Geschichte hat mir die liebe Heidi von der schwäbischen Ostalb geschickt. Ich möchte sie Euch nicht vorenthalten.

The Old Man and his Horse (a.k.a. Sai Weng Shi Ma)

Once there was an old man who lived in a tiny village. Although poor, he was envied by all, for he owned a beautiful white horse. Even the king coveted his treasure. A horse like this had never been seen before – such was its splendor, its majesty, its strength.

People offered fabulous prices for the steed, but the old man always refused. “This horse is not a horse to me,” he would tell them. “It is a person. How could you sell a person? He is a friend, not a possession. How could you sell a friend.” The man was poor and the temptation was great. But he never sold the horse.

One morning he found that the horse was not in his stable. All the village came to see him. “You old fool,” they scoffed, “we told you that someone would steal your horse. We warned you that you would be robbed. You are so poor. How could you ever protect such a valuable animal? It would have been better to have sold him. You could have gotten whatever price you wanted. No amount would have been too high. Now the horse is gone and you’ve been cursed with misfortune.”

The old man responded, “Don’t speak too quickly. Say only that the horse is not in the stable. That is all we know; the rest is judgment. If I’ve been cursed or not, how can you know? How can you judge?”

The people contested, “Don’t make us out to be fools! We may not be philosophers, but great philosophy is not needed. The simple fact that your horse is gone is a curse.”

The old man spoke again. “All I know is that the stable is empty, and the horse is gone. The rest I don’t know. Whether it be a curse or a blessing, I can’t say. All we can see is a fragment. Who can say what will come next?”

The people of the village laughed. They thought that the man was crazy. They had always thought he was a fool; if he wasn’t, he would have sold the horse and lived off the money. But instead, he was a poor woodcutter, and old man still cutting firewood and dragging it out of the forest and selling it. He lived hand to mouth in the misery of poverty. Now he had proven that he was, indeed, a fool.

After fifteen days, the horse returned. He hadn’t been stolen; he had run away into the forest. Not only had he returned, he had brought a dozen wild horses with him. Once again, the village people gathered around the woodcutter and spoke. “Old man, you were right and we were wrong. What we thought was a curse was a blessing. Please forgive us.”

The man responded, “Once again, you go too far. Say only that the horse is back. State only that a dozen horses returned with him, but don’t judge. How do you know if this is a blessing or not? You see only a fragment. Unless you know the whole story, how can you judge? You read only one page of a book. Can you judge the whole book? You read only one word of one phrase. Can you understand the entire phrase?”

Viel Spass beim Pferdehüten,
Doc Ramadani

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Das Schicksal ist ungerecht!

Ein Philosoph unterhielt sich mit Mulla Nasrudin. “Im Endeffekt tun Sie mir leid”, sagte er. “So hart ist Ihr Leben, um jedes Schäfchen der Gemeinde müssen Sie kämpfen.”

Nasrudin sagte: “Ich danke Ihnen für Ihr Mitgefühl. Aber sagen Sie mir doch, welchem Beruf Sie nachgehen?”. Der Philosoph antwortete, und ein gewisser Stolz in seiner Stimme war nicht zu überhören: “Ich bin ein Philosoph und studiere das Denken der Menschen, ihre Taten und ihre Wünsche.” Da fuhr der Mulla fort, an seinem Stück trockenem Brot zu knabbern, und seufzte: “Jaja, so hat ein jeder von uns sein Los zu tragen.”

Viel Spass beim Philosophieren,
Doc Ramadani

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Von verliehenen Büchern

Es war einmal ein Gelehrter, zu dem viele Menschen kamen, um ihm Fragen zu stellen.  Eines Tages fragte jemand den weisen Mann: “Warum, Meister, bekommt man eigentlich verliehende Bücher so selten wieder zurück?” Darauf antwortete der Gelehrte ohne lange nachzudenken: “Weil es leichter ist, die Bücher zu behalten, als das, was drin steht.”

Viel Spass beim Bücher-verleihen,
Doc Ramadani

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Herr Doktor, was habe ich?

Ein Mann kommt zum Arzt und sagt: “Herr Doktor, ich weiss nicht mehr weiter. Überall wo ich hinfasse, tut es mir weh.”

Er fasst sich ganz demonstrativ mit dem Zeigefinger an die Nase und sagt: “Meine Nase tut mir weh!”. Er fasst sich an das Kinn und sagt: “Mein Kinn tut mir weh!”. Als nächstes fasst er sich an das rechte Ohr und sagt: “Mein rechtes Ohr tut mir weh!”. Er fasst sich an den rechten Rippenbogen und sagt: “Meine Rippen tun mir weh!”. Und so geht es weiter mit dem Bauch, den Schulter, dem Becken, den Oberschenkeln, den Knien, den Unterschenkeln, den Sprunggelenken, den Füßen und den Zehen.

Der Arzt, sehr um die Gesundheit seines Patienten besorgt, beginnt, diesen gründlichst zu untersuchen. Er untersucht die Nase, das Kinn, das rechte Ohr, die Rippen, den Bauch, die Schultern, das Becken, die Oberschenkel, die Knie, die Unterschenkel, die Sprunggelenke, die Füße und die Zehen. Er führt etliche Funktionstests durch. Er beginnt in Fachbüchern zu lesen und weist seine Sprechstundenhilfe an, alle Termine für den Tag abzusagen. Er bildet etliche Hypothesen und verwirft diese wieder. Stellt Diagnosen und zieht Differentialdiagnose in Betracht – und verwirft diese dann wieder. Schließlich wendet er sich an den Patienten und meint: “Kommen Sie morgen wieder, ich muss nachdenken, sie sind ein schwieriger Fall.” – Er grübelt die ganze Nacht.

Am kommenden Tag erscheint der Mann als erster Patient und der Arzt schaut ihn durchdringend an. “Ich weiß was Sie haben.”, sagt er. “Herr Doktor, was habe ich?”, fragt der Patient verschüchtert. Der Arzt holt tief Luft und meint: “Ihr Zeigefinger ist gebrochen!”.

Viel Spass beim Wechseln-der-Perspektive,
Doc Ramadani

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Das Kreuz, das nicht passt

Eines Tages war es Mosche klar geworden. Das Kreuz, das er zu tragen hatte, passte nicht zu ihm. Und so fragte er sich: “Warum hat mir Gott gerade dieses Kreuz gegeben, wo es garnicht zu mir passen will? Nein, dieses Kreuz ist wirklich nicht das, was ich verdient habe. Ich kann mit ihm nichts anfangen. Es drückt und stört mich bei jeder meiner Bewegungen. Nicht, daß ich mich nicht bemüht habe, mich daran zu gewöhnen. Ich trage es nun schon lange, tapfer und ohne zu murren, und was ist das Ergebnis? Es wird von Tag zu Tag schlimmer. Nein, Gott hat Unrecht getan, gerade mir dieses Kreuz zu geben.” So begann er zu beten und Gott anzurufen “Oh mein Gott, den ich verehre wegen seiner Weisheit und seiner Weitsicht, der Du weißt um Deine Geschöpfe und ihre Wünsche und Vorlieben, der Du sie führst durch Dunkel und Helligkeit und der Du linderst ihr Leid, oh mein Gott, so sage mir, warum habe ich gerade dieses Kreuz bekommen, wo es doch garnicht zu mit passen will? Nun trage ich es schon seit Jahren, und es wird jeden Tag unerträglicher. Wenn es nur möglich wäre ein anderes Kreuz zu erlangen, so würde ich nichts lieber tun, als mich diesem meinen zu entledigen.” Und Mosche betete und betete, bis Gott endlich sprach: “Nun gut Mosche, ich höre Dich. Ich sehe, daß Dein Wunsch von ganzem Herzen kommt, so will ich Dir Deinen Wunsch erfüllen. Schau her, hier ist ein riesiger Saal voller Kreuze, große Kreuze, kleine Kreuze, Kreuze unterschiedlicher Art. Gehe Mosche, suche Dir eins aus!” Und Mosche betritt den riesigen Saal und es war, wie Gott gesagt hatte. Alles voller Kreuze, große Kreuze, kleine Kreuze, breite Kreuze, schmale Kreuze, schwere Kreuze, leichte Kreuze, Kreuze aus Fichtenholz, aus Eiche, aus Zedernholz, aus Palisander, Kreuze unterschiedlichster Art, und Mosche sucht und sucht, doch keins will ihm richtig gefallen. Er betrachtet Kreuz für Kreuz, und schließlich ist er richtig verzweifelt, denn so sehr er auch sucht, er findet keines welches ihm zusagt. Da erblickt er plötzlich versteckt in einer Ecke ein Kreuz, dass er bisher nicht bemerkt hat, und wie er näher herangeht und es so von allen Seiten betrachtet, denkt er bei sich : “Doch dieses Kreuz sieht garnicht schlecht aus, dieses Kreuz könnte mir gefallen”. Und er spricht zu Gott. “Oh himmlischer Vater, der Du gütig zu Deinen Kindern bist, also wenn ich mir eins aussuchen kann, dieses Kreuz würde mir schon gefallen.”. “Ist gut Mosche”, antwortet Gott, “ist gut, nimm es ruhig, Du kannst es haben, es ist eh deins.”

Viel Spass beim Kreuzaussuchen,
Doc Ramadani

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Was ist eine Alternative?

Ein Mann kam zum Rabbi und fragte: “Rabbi, sag mir bitte: Was ist eine Alternative?”

Der Rabbi zögerte etwas, studierte aufmerksam das Gesicht des Fragenden und sprach dann: “Eine Alternative? Nun, das ist nicht so einfach. Ich will dir ein Beispiel geben: Angenommen, nur einmal angenommen, du hast ein Huhn. So ein Huhn kannst du schlachten, und dann hast du eine schöne Hühnersuppe oder einen Hühnerbraten. Du kannst allerdings auch warten, bis dein Huhn ein Ei legt. Dann hast du ein Huhn und ein Ei.” - ”Aha”, sagte der Fragende und ein erkennendes Leuchten zeigte sich auf seinem Gesicht, “das ist also eine Alternative.”

“Moment, warte mal ab”, sagte der Rabbi, “die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Nehmen wir einmal mal an, du entscheidest dich fürs Eierlegen. Dann hast du irgendwann ein Huhn und ein Ei. So ein frisches Ei, das gibt ein schönes Frühstücksei. Oder du kannst das Huhn natürlich auch brüten lassen. Dann hast du irgendwann zwei Hühner.” - Die Augen des Fragenden leuchteten auf: “Aha, das ist also eine Alterna… ”

“Moment, Moment”, unterbrach ihn der Rabbi. “Die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Nehmen wir an, du entscheidest dich fürs Brüten. Dann hast du also zwei Hühner und irgendwann hast du acht Hühner und später dann sogar über 100. Wenn jemand 100 Hühner hat, dann kann er sich überlegen, ob es nicht Zeit ist, eine Hühnerfarm zu errichten. Bei einer Hühnerfarm gibt es nun wieder unterschiedliche Möglichkeiten. Ich kann natürlich so eine Farm neben meinem Wohnhaus bauen. Das hat gewisse Vorteile: Man ist dicht dabei, man überblickt alles und man hat immer die ganz frischen Eier. Allerdings sollte man die Geruchsbelästigung in Betracht ziehen. Die andere Möglichkeit ist, ins nahe gelegene Flusstal zu gehen. Dort haben die Hühner ideale Bedingungen, frisches Wasser und saftiges Gras. Allerdings – man ist natürlich nicht dabei. Vielleicht kommt nachts einmal der Fuchs oder ein Marder, und eines Morgens sind alle Tiere tot.” - ”Aha, das also ist… ”

“Moment, Moment”, sagte der Rabbi, “nicht so schnell, denn die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Nehmen wir mal an, du entscheidest dich für das Flusstal. Die Hühner haben ideale Bedingungen und die Farm wächst und gedeiht: 100 Hühner, 200 Hühner, 500 Hühner und schließlich über 1000 Hühner. Das wird die größte und beste Hühnerfarm weit und breit. Dann beginnt es irgendwann zu regnen. Es regnet und regnet und regnet. Das ist sehr ungewöhnlich für diese Region. Aber es regnet und hört nicht mehr auf. Das Wasser des Flusses steigt und steigt und steigt. Und schließlich überflutet das Wasser die Dämme und damit auch deine Hühnerfarm und alle Hühner sind tot.” An dieser Stelle stoppte der Rabbi unvermittelt und schwieg.

Der Mann wartete ein Weilchen und fragte dann ratlos: “Na und? Wo ist jetzt hier die Alternative…?” - Der Rabbi antwortet: “Die Alternative? Enten, mein Lieber, Enten!”

Besten Dank an Yves aus Luxembourg, der mir diese wunderbare Geschichte zugesandt hat.

Sei neugierig, wie Dich Dein Unterbewusstsein beim nächsten Frühstücksei an diese Geschichte erinnert,
Doc Ramadani

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Der Wunschzettel eines Kindes

Die liebe Monika hat mir eine nette eMail geschickt. Mit ihrer eMail hat sie mir den Wunschzettel eines Kindes beigefügt, den ich Euch nicht vorenthalten möchte:

  • Verwöhne mich nicht ! Ich weiß, daß ich nicht alles bekommen kann, wonach ich frage. Ich will Dich doch nur auf die Probe stellen.
  • Schimpf nicht mit mir im Beisein anderer Leute! Ich werde Deinen Worten viel mehr Beachtung schenken, wenn Du mit mir unter vier Augen sprichst und mich nicht öffentlich blamierst.
  • Sei nicht ängstlich mit mir und schenke meinen kleinen Launen nicht zuviel Aufmerksamkeit. Sie verschaffen mir nur manchmal die Zuwendung, die ich brauche.
  • Sei nicht geschockt, wenn ich sage: Ich hasse Dich! Ich hasse nicht Dich, sondern Deine Macht.
  • Bewahre mich nicht vor den Folgen meines Handelns! Ich muß mal peinliche Erfahrungen machen.
  • Nörgele nicht! Wenn Du das tust, schütze ich mich, indem ich mich taub stelle.
  • Mache keine raschen Versprechungen! Bedenke, dass ich mich schrecklich in Stich gelassen fühle, wenn die Versprechungen nicht eingehalten werden.
  • Sei nicht inkonsequent! Das macht mich völlig unsicher und lässt mich mein Vertrauen zu dir verlieren.
  • Hör mir zu, wenn ich Fragen stelle! Wenn Du mir nicht zuhörst, holle ich mir die Antworten von Anderen.
  • Sag nicht, meine Ängste wären albern! Sie sind erschreckend echt. Aber Du kannst mich beruhigen, wenn Du versuchst, sie zu verstehen.
  • Versuche nicht, immer so zu tun, als seist Du perfekt und unfehlbar! Der Schock ist für mich zu gross, wenn ich herausfinde, dass Du es doch nicht bist.
  • Denke nicht, dass es unter Deiner Würde sei, Dich bei mir zu entschuldigen! Eine ehrliche Entschuldigung erweckt in mir ein überraschendes Gefühl der Zuneigung.
  • Vergiss nicht, ich liebe Experimente! Ich kann ohne sie nicht gross werden. Bitte halt’s aus.
  • Vergiss nicht, wie schnell ich aufwachse! Es muss für Dich sehr schwer sein, mit mir Schritt zu halten – aber bitte versuche es.

Viel Spass beim Wünsche-erfüllen,
Doc Ramadani

*Verwöhne mich nicht ! Ich weiß, daß ich nicht alles bekommen kann,
wonach ich frage. Ich will Dich doch nur auf die Probe stellen.

*Schimpf nicht mit mir im Beisein anderer Leute !
Ich werde Deinen Worten viel mehr Beachtung schenken, wenn Du mit
mit unter vier Augen sprichst und mich nicht öffentlich blamierst.

*Sei nicht ängstlich mit mir und schenke meinen kleinen Launen nicht zuviel Aufmerksamkeit.
Sie verschaffen mir nur manchmal die Zuwendung, die ich brauche.

*Sei nicht geschockt, wenn ich sage: Ich hasse Dich ! Ich hasse nicht Dich, sondern Deine Macht.

*Bewahre mich nicht vor den Folgen meines Handelns !
Ich muß mal peinliche Erfahrungen machen.

*Nörgele nicht ! Wenn Du das tust, schütze ich mich, indem ich mich taub stelle.

*Mache keine raschen Versprechungen ! Bedenke, dass ich mich schrecklich in
Stich gelassen fühle, wenn die Versprechungen nicht eingehalten werden.

*Sei nicht inkonsequent ! Das macht mich völlig unsicher und lässt mich mein Vertrauen zu dir verlieren.

*Hör mir zu, wenn ich Fragen stelle ! Wenn Du mir nicht zuhörst, holle ich mir die Antworten von Anderen.

*Sag nicht, meine Ängste wären albern ! Sie sind erschreckend echt.
Aber Du kannst mich beruhigen, wenn Du versuchst, sie zu verstehen.

*Versuche nicht, immer so zu tun, als seist Du perfekt und unfehlbar !
Der Schock ist für mich zu gross, wenn ich herausfinde, dass Du es doch nicht bist.

*Denke nicht, dass es unter Deiner Würde sei, Dich bei mir zu entschuldigen !
Eine ehrliche Entschuldigung erweckt in mir ein überraschendes Gefühl der Zuneigung.

*Vergiss nicht, ich liebe Experimente ! Ich kann ohne sie nicht gross werden. Bitte halt’s aus.

*Vergiss nicht, wie schnell ich aufwachse ! Es muss für Dich sehr schwer sein, mit mir Schritt zu halten
-aber bitte versuche es.

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Ab und zu einmal ein neues Placebo

Im Blog von Hanspeter Ricklin habe ich einen tollen Beitrag gefunden. Er berichtet darin über ein Youtube-Video von Dan Ariely, dem Autor des lesenswerten Buches “Denken hilft zwar, nützt aber nichts”.

Ein wunderbares Video, in dem Dan Ariely über seine Liebe für Placebo-Medizin erzählt und wie er sich freut, ein neues Placebo gefunden zu haben, nachdem der kleine Rest an Glauben an sein altes Placebos wegen eines Zeitungsartikels zerstört wurde und dieses nicht mehr funktionierte. Ein tolles Video – aber seht selbst:

Mein Freund Stefan Hammel hat dazu einmal folgende Geschichte erfunden:

„Immer, wenn ich einen Vortrag halte“, hat neulich ein Mann zu mir gesagt, „habe ich solches Lampenfieber. Mein Blutdruck geht in die Höhe, ich bekomme Herzklopfen und atme gepresst und schnell. Meine Frau hat mir dieses Blutdruck senkende Mittel gegeben. Seitdem ist es besser geworden.“ „Ich möchte Ihnen ein Geheimnis verraten“, habe ich geantwortet. „Immer, wenn Sie das Mittel einnehmen, weiß Ihr Körper schon, dass er den Blutdruck senken wird. Er weiß genau, was er auf die Tablette hin zu tun hat. Er weiß es so genau, dass er den Blutdruck auch senken wird, wenn Sie die Tablette einfach nur einstecken.”

“Hat funktioniert”, berichtete der Mann beim nächsten Treffen.

Viel Spass beim Placebo-therapieren,
Doc Ramadani

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Die wahre Freiheit

Der Philosoph Diogenes sitzt des Abends in seinem Fasse und ißt Linsen. Das sieht der Philosoph Aristippos, der ein angenehmes Leben führt, indem er dem König schmeichelt. Da spricht Aristippos: “Wenn Du gelernt hättest, dem König gegenüber gefügig zu sein, müßtest Du nicht mit solchem Abfall wie Linsen zufrieden sein.” Diogenes antwortet: “Wenn Du gelernt hättest, mit Linsen auszukommen, bräuchtest Du nicht dem König zu schmeicheln.”

Viel Spass beim Freimachen,
Doc Ramadani

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Die magische Bank

Stell’ Dir vor, Du hast bei einem Wettbewerb den folgenden Preis gewonnen:

Jeden Morgen stellt Dir die Bank 86′400 Euro auf Deinem Bankkonto zur Verfügung. Doch dieses Spiel hat – genau wie jedes andere – auch gewisse Regeln.

Die erste Regel lautet:

Alles, was Du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wird Dir wieder weggenommen, Du kannst das Geld nicht einfach auf ein anderes Konto überweisen, Du kannst das Geld nur ausgeben. Aber jeden Morgen, wenn Du erwachst, stellt Dir die Bank erneut 86′400 Euro für den kommenden Tag auf Deinem Konto zur Verfügung.

Die zweite Regel ist:

Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden. Zu jeder Zeit kann sie sagen: Es ist vorbei, das Spiel ist aus. Sie kann das Konto schliessen, und Du bekommst kein neues mehr.

Was würdest Du tun?

Du würdest Dir alles kaufen, was Du möchtest? Nicht nur für Dich selbst, auch für alle anderen Menschen, die Du liebst? Vielleicht sogar für Menschen, die Du nicht einmal kennst, da Du das nie alles für dich allein ausgeben könntest? In jedem Fall aber würdest Du versuchen, jeden Cent so auszugeben, dass Du ihn bestmöglich nutzt, oder?

Weisst Du, eigentlich ist dieses Spiel die Realität.

Jeder von uns hat so eine “magische Bank”. Wir sehen sie nur nicht, denn die Bank ist die Zeit. Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, bekommen wir 86′400 Sekunden Leben für den Tag geschenkt und wenn wir am Abend einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht gut geschrieben. Was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist verloren, für immer verloren. Gestern ist vergangen. Jeden Morgen beginnt sich das Konto neu zu füllen, aber die Bank kann das Konto jederzeit auflösen, ohne Vorwarnung.

Was machst Du also mit Deinen täglichen 86′400 Sekunden? Sind sie nicht viel mehr Wert als die gleiche Menge in Euro?

Viel Spass beim Zeit-ausgeben,
Doc Ramadani

PS.: Diese Metapher hat Hans-Peter Zimmermann in seinem neusten Newsletter verschickt.

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Zwei Wölfe

Ein alter Indianer saß mit seinem Enkel am Lagerfeuer. Der Alte sagt nach einer Weile des Schweigens: “Weißt Du, im Leben ist es oft so, als ob zwei Wölfe im Herzen miteinander kämpfen. Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam. Der andere hingegen ist liebevoll, sanft und mitfühlend.”.

“Welcher der beiden gewinnt den Kampf um das Herz?” fragt der Junge. ”Der Wolf, den man füttert.” antwortet der Alte.

(alte Indianerweisheit)

Viel Spass beim Füttern,
Doc Ramadani

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