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	<title>Kommentare zu: Das 90/10-Prinzip des Stephen Covey</title>
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	<description>Wer Energielieferant ist, ist verpflichtet, sein Energiedepot regelmäßig wieder aufzufüllen.</description>
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		<title>Von: Nadine</title>
		<link>http://energiebrief.dr-ramadani.de/das-9010-prinzip-des-stephen-covey/comment-page-1#comment-921</link>
		<dc:creator>Nadine</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Oct 2010 10:28:11 +0000</pubDate>
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		<description>Finde den Artikel sehr gut - dieses Szenario lässt sich auf so viele Beispiele des täglichen Lebens übertragen.

Und zu Caros Kommentar: Natürlich hat man es nicht immer einfach, überlegt zu reagieren. Aber dies kann man durchaus trainieren, indem man es sich im Laufe einiger Tage / Wochen bewusst angewöhnt, nicht mehr aus dem Affekt heraus zu reagieren, sondern die eingetretene Situation erst mal zu akzeptieren und dann bewusst agiert. 

Sicher kann es „Ketten, die einen davon abhalten“ geben - aber wenn man dies als bequeme Ausrede benutzt, wird diese Kette so schnell auch nicht abreißen. Wer immer nur darauf wartet, dass das &quot;Glück&quot; einfach mal von außen auf einen zukommt, wird vermutlich oft lange drauf warten. 

Wer sein eigenes Unglück ständig als Grund nimmt, entsprechend auf andere zu reagieren, ist permanent Auslöser für Frust bei anderen, was einen ganzen Rattenschwanz an negativen Emotionen nach sich ziehen kann.

Mir hat diesbezüglich ein Artikel, ich glaube im SZ-Magazin, neulich sehr gut weitergeholfen. Dabei ging es darum, warum man oft wütend auf bestimmte Ereignisse reagiert, wenn man diese letztendlich doch als Tatsachen akzeptieren muss - und ob es nicht sinnvoller wäre, diese Ereignisse erst mal als Tatsache zu akzeptieren und dann angemessen darauf zu reagieren. 

Sich dies einfach mal wirklich bewusst zu machen, kann da schon einiges ausmachen, auch wenn man es anfangs öfter in Erinnerung rufen muss, damit sich alte Mechanismen nicht wieder einschleifen - das menschliche Gehirn muss von neuen Gewohnheiten halt immer erst mal mit einer gewissen Ausdauer überzeugt werden ;-)

Ansonsten könnte man auch das Verhalten von U-Bahn-Schlägern und dergleichen damit rechtfertigen, dass diese aufgrund von schlechter Kindheit etc. gar nicht anders konnten. Ob im Großen oder im Kleinen (Beispiel Kaffeetasse) - die zugrunde liegenden Mechanismen funktionieren aber ähnlich.

Letztendlich muss man nur wollen. Wenn nur ein &quot;ich würde gern&quot; statt eines &quot;ich will!&quot; vorhanden ist, sowie keine Bereitschaft, seine alten Enttäuschungen mal gut sein zu lassen (wie gesagt, als Tatsache einfach zu akzeptieren, denn die Vergangenheit lässt sich nun mal nicht ändern), mal über seinen Schatten zu springen und erst mal konsequent an sich selbst zu arbeiten, statt von anderen ein bestimmtes Verhalten zu fordern, dann bleibt man in alten Gewohnheiten natürlich stecken.

Das soll jetzt keine Kritik oder kein persönlicher Angriff sein - aber letztendlich hat jeder seinen Rucksack zu tragen. Nicht jeder positiv wirkende Mensch hatte ein reibungsfreies Leben, das ihm alles auf dem silbernen Tablett präsentiert hat. 

Bei manchen Problemen ist es durchaus schwer, mal davon abzuschalten - hier kann es helfen, sich einfach einen bestimmten Zeitpunkt zu setzen (am besten schriftlich), um sich bewusst damit zu befassen. Das ist letztendlich sowohl zur Problemlösung hilfreich als auch nützlich, um sich z.B. für die Nachtruhe oder das Frühstück mit der Tochter ;-) geistige Ruhezonen zu schaffen.

Freilich nicht auf alles anwendbar, aber auf doch mehr als man denkt, ist der Gedanke &quot;wer weiß, wozu es gut ist&quot;. So manches Problem stellt sich im Rückblick vielleicht sogar als Glücksfall dar. 

Hilfreich fand ich auch das Buch &quot;The Secret&quot;, auch wenn mich vieles darin nicht überzeugt und ich diese 100%ige Sichtweise, dass jeder an seiner Situation selbst schuld ist, für absolut überzogen halte. Aber es ist wesentlich angenehmer, zu denken, &quot;Danke, dass Situation 1 eintritt&quot;, als Angst davor zu haben, dass Situation 2 eintritt. Selbst wenn Situation 2 eintreten sollte, hat man dann doch weniger Energien verschwendet, weniger Sorgen und Bauchweh gehabt und konnte positiver und lösungsorientierter an die Sache herangehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Finde den Artikel sehr gut &#8211; dieses Szenario lässt sich auf so viele Beispiele des täglichen Lebens übertragen.</p>
<p>Und zu Caros Kommentar: Natürlich hat man es nicht immer einfach, überlegt zu reagieren. Aber dies kann man durchaus trainieren, indem man es sich im Laufe einiger Tage / Wochen bewusst angewöhnt, nicht mehr aus dem Affekt heraus zu reagieren, sondern die eingetretene Situation erst mal zu akzeptieren und dann bewusst agiert. </p>
<p>Sicher kann es „Ketten, die einen davon abhalten“ geben &#8211; aber wenn man dies als bequeme Ausrede benutzt, wird diese Kette so schnell auch nicht abreißen. Wer immer nur darauf wartet, dass das &#8220;Glück&#8221; einfach mal von außen auf einen zukommt, wird vermutlich oft lange drauf warten. </p>
<p>Wer sein eigenes Unglück ständig als Grund nimmt, entsprechend auf andere zu reagieren, ist permanent Auslöser für Frust bei anderen, was einen ganzen Rattenschwanz an negativen Emotionen nach sich ziehen kann.</p>
<p>Mir hat diesbezüglich ein Artikel, ich glaube im SZ-Magazin, neulich sehr gut weitergeholfen. Dabei ging es darum, warum man oft wütend auf bestimmte Ereignisse reagiert, wenn man diese letztendlich doch als Tatsachen akzeptieren muss &#8211; und ob es nicht sinnvoller wäre, diese Ereignisse erst mal als Tatsache zu akzeptieren und dann angemessen darauf zu reagieren. </p>
<p>Sich dies einfach mal wirklich bewusst zu machen, kann da schon einiges ausmachen, auch wenn man es anfangs öfter in Erinnerung rufen muss, damit sich alte Mechanismen nicht wieder einschleifen &#8211; das menschliche Gehirn muss von neuen Gewohnheiten halt immer erst mal mit einer gewissen Ausdauer überzeugt werden <img src='http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ansonsten könnte man auch das Verhalten von U-Bahn-Schlägern und dergleichen damit rechtfertigen, dass diese aufgrund von schlechter Kindheit etc. gar nicht anders konnten. Ob im Großen oder im Kleinen (Beispiel Kaffeetasse) &#8211; die zugrunde liegenden Mechanismen funktionieren aber ähnlich.</p>
<p>Letztendlich muss man nur wollen. Wenn nur ein &#8220;ich würde gern&#8221; statt eines &#8220;ich will!&#8221; vorhanden ist, sowie keine Bereitschaft, seine alten Enttäuschungen mal gut sein zu lassen (wie gesagt, als Tatsache einfach zu akzeptieren, denn die Vergangenheit lässt sich nun mal nicht ändern), mal über seinen Schatten zu springen und erst mal konsequent an sich selbst zu arbeiten, statt von anderen ein bestimmtes Verhalten zu fordern, dann bleibt man in alten Gewohnheiten natürlich stecken.</p>
<p>Das soll jetzt keine Kritik oder kein persönlicher Angriff sein &#8211; aber letztendlich hat jeder seinen Rucksack zu tragen. Nicht jeder positiv wirkende Mensch hatte ein reibungsfreies Leben, das ihm alles auf dem silbernen Tablett präsentiert hat. </p>
<p>Bei manchen Problemen ist es durchaus schwer, mal davon abzuschalten &#8211; hier kann es helfen, sich einfach einen bestimmten Zeitpunkt zu setzen (am besten schriftlich), um sich bewusst damit zu befassen. Das ist letztendlich sowohl zur Problemlösung hilfreich als auch nützlich, um sich z.B. für die Nachtruhe oder das Frühstück mit der Tochter <img src='http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  geistige Ruhezonen zu schaffen.</p>
<p>Freilich nicht auf alles anwendbar, aber auf doch mehr als man denkt, ist der Gedanke &#8220;wer weiß, wozu es gut ist&#8221;. So manches Problem stellt sich im Rückblick vielleicht sogar als Glücksfall dar. </p>
<p>Hilfreich fand ich auch das Buch &#8220;The Secret&#8221;, auch wenn mich vieles darin nicht überzeugt und ich diese 100%ige Sichtweise, dass jeder an seiner Situation selbst schuld ist, für absolut überzogen halte. Aber es ist wesentlich angenehmer, zu denken, &#8220;Danke, dass Situation 1 eintritt&#8221;, als Angst davor zu haben, dass Situation 2 eintritt. Selbst wenn Situation 2 eintreten sollte, hat man dann doch weniger Energien verschwendet, weniger Sorgen und Bauchweh gehabt und konnte positiver und lösungsorientierter an die Sache herangehen.</p>
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		<title>Von: Caro</title>
		<link>http://energiebrief.dr-ramadani.de/das-9010-prinzip-des-stephen-covey/comment-page-1#comment-917</link>
		<dc:creator>Caro</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 10:33:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://energiebrief.dr-ramadani.de/?p=2151#comment-917</guid>
		<description>Hmm…., diese Geschichte finde ich nicht so einfach. Irgendwie scheint das Prinzip zwar einleuchtend &amp; erstrebenswert, aber für einige Fälle auch irgendwie zu „simpel“ dargestellt. Für mich fehlt hier die Basis für diese 90%, die Voraussetzungen dafür, eventuell vorhandene „Ketten, die einen davon abhalten“ oder „Sprungbretter, die einen unterstützen“. Ich habe den Eindruck, dass diese Geschichte vielen Menschen, die diese 90% nicht immer so positiv umsetzen können, irgendwie nicht ganz gerecht wird.

Prinzipiell stimme ich dem Prinzip zu, das sehr beeindruckend erklärt ist. Alles entscheidend ist, WIE ich mit einer Situation umgehe, nicht die Situation selbst. Aber dieses WIE ich damit umgehe, ist zwar nicht abhängig von der auslösenden Situation, jedoch von vielen anderen Faktoren.

Ein Vater, der glücklich mit seiner Familie ist, eine Arbeit hat, eine gute Kindheit hatte usw…, wird es wesentlich leichter finden, sich so wie im 2. positiven Bsp. zu verhalten, die „richtige“ Wahl zu treffen, wie er sich verhält, als jemand, der z.B. verlassen wurde, finanzielle Sorgen hat, Streß im Job oder lange Zeiten  der Arbeitslosigkeit hinter sich hat und keine guten Bsp. aus seiner Kindheit dafür hat, wie er positiv mit dieser Kaffee Situation umgehen kann. 

Es soll keine Ausrede sein für den Vater, dessen Situation nicht gut ist. Auch für ihn wäre es möglich positiv auf den Kaffeevorfall zu reagieren. Nur würde ich das in dem Fall wesentlich höher einschätzen, als eine große Leistung sehen, im Vergleich zu einem Vater, der eine gute Ausgangsituation hat. Vielleicht bin ich viel zu sehr auf Seiten der Menschen, die es sehr schwer hatten oder haben und das ist vielleicht auch nicht richtig, aber ich tendiere eher dazu zu sagen, dass die Menschen, die so reagieren wie im ersten negativen Beispiel des Vaters, oft in dem Augenblick keine andere Möglichkeit zu reagieren gesehen haben und vielleicht auch keine Energie für diese Wahl hatten. 

Ich treffe zu oft Menschen (mich eingeschlossen :o)), die von außen scheinbar leicht verschiedene Möglichkeiten hätten auf eine Situation zu reagieren, jedoch real nur eine Art &amp; Weise zu haben scheinen, wie sie reagieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hmm…., diese Geschichte finde ich nicht so einfach. Irgendwie scheint das Prinzip zwar einleuchtend &amp; erstrebenswert, aber für einige Fälle auch irgendwie zu „simpel“ dargestellt. Für mich fehlt hier die Basis für diese 90%, die Voraussetzungen dafür, eventuell vorhandene „Ketten, die einen davon abhalten“ oder „Sprungbretter, die einen unterstützen“. Ich habe den Eindruck, dass diese Geschichte vielen Menschen, die diese 90% nicht immer so positiv umsetzen können, irgendwie nicht ganz gerecht wird.</p>
<p>Prinzipiell stimme ich dem Prinzip zu, das sehr beeindruckend erklärt ist. Alles entscheidend ist, WIE ich mit einer Situation umgehe, nicht die Situation selbst. Aber dieses WIE ich damit umgehe, ist zwar nicht abhängig von der auslösenden Situation, jedoch von vielen anderen Faktoren.</p>
<p>Ein Vater, der glücklich mit seiner Familie ist, eine Arbeit hat, eine gute Kindheit hatte usw…, wird es wesentlich leichter finden, sich so wie im 2. positiven Bsp. zu verhalten, die „richtige“ Wahl zu treffen, wie er sich verhält, als jemand, der z.B. verlassen wurde, finanzielle Sorgen hat, Streß im Job oder lange Zeiten  der Arbeitslosigkeit hinter sich hat und keine guten Bsp. aus seiner Kindheit dafür hat, wie er positiv mit dieser Kaffee Situation umgehen kann. </p>
<p>Es soll keine Ausrede sein für den Vater, dessen Situation nicht gut ist. Auch für ihn wäre es möglich positiv auf den Kaffeevorfall zu reagieren. Nur würde ich das in dem Fall wesentlich höher einschätzen, als eine große Leistung sehen, im Vergleich zu einem Vater, der eine gute Ausgangsituation hat. Vielleicht bin ich viel zu sehr auf Seiten der Menschen, die es sehr schwer hatten oder haben und das ist vielleicht auch nicht richtig, aber ich tendiere eher dazu zu sagen, dass die Menschen, die so reagieren wie im ersten negativen Beispiel des Vaters, oft in dem Augenblick keine andere Möglichkeit zu reagieren gesehen haben und vielleicht auch keine Energie für diese Wahl hatten. </p>
<p>Ich treffe zu oft Menschen (mich eingeschlossen <img src='http://energiebrief.dr-ramadani.de/wp-includes/images/smilies/icon_surprised.gif' alt=':o' class='wp-smiley' /> )), die von außen scheinbar leicht verschiedene Möglichkeiten hätten auf eine Situation zu reagieren, jedoch real nur eine Art &amp; Weise zu haben scheinen, wie sie reagieren.</p>
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		<title>Von: Jacaranda</title>
		<link>http://energiebrief.dr-ramadani.de/das-9010-prinzip-des-stephen-covey/comment-page-1#comment-906</link>
		<dc:creator>Jacaranda</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 03:25:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://energiebrief.dr-ramadani.de/?p=2151#comment-906</guid>
		<description>Danke fuer diesen schoenen Artikel. Ich denke ab und zu (leider noch viel zu wenig) in gewissen Situatinen: Achtung! 90/10. 
Und wenn es auch nur pro Tag bei einer Situation klappt - dann ist schon viel gewonnen.

Also, eine gute Nacht. Und will euch irgendwas den Tag versauen: 90/10</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke fuer diesen schoenen Artikel. Ich denke ab und zu (leider noch viel zu wenig) in gewissen Situatinen: Achtung! 90/10.<br />
Und wenn es auch nur pro Tag bei einer Situation klappt &#8211; dann ist schon viel gewonnen.</p>
<p>Also, eine gute Nacht. Und will euch irgendwas den Tag versauen: 90/10</p>
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